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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. November 2013

Brücke zu Bürgern

BEGABUNG: Poster verdeutlichten die Arbeit der PH zu diesem Thema.

BEGABUNG: Poster verdeutlichten die Arbeit der PH zu diesem Thema.

 

Vorträge der PH im Rathaus zum Thema Hochbegabte

"Bildung, Begabung und Hochbegabung" standen am vergangenen Dienstag, 12. November, im Karlsruher Rathaus im Mittelpunkt. Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe stellten im Rahmen der Veranstaltung "PH im Rathaus" Aspekte der Begabungs- und Hochbegabungsforschung vor.

Erste Bürgermeisterin Mergen lobte die Veranstaltung von Stadt und Hochschule als "Brücke zwischen den Hochschulen und der Bürgerschaft". Die Förderung von Begabungen sei unabdingbar, erklärte PH-Rektorin Christine Böckelmann.

Wie wird Hochbegabung in Spielfilmen dargestellt? Mit dieser Frage beschäftigte sich Janina Friedl in ihrer Examensarbeit. Die Masterstudentin untersuchte anhand der Filme "Das Wunderkind Tate", "Good Will Hunting", "Mathilda" und "Vitus" die medialen Bilder von Hochbegabten.

Ein Merkmal, das sie dabei herausarbeitete, war der Wunsch der Kinder nach Zugehörigkeit. Gabriele Weigand und Timo Hoyer, beide vom Institut für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft, behandelten Themen aus dem hochschulübergreifenden Forschungsprojekt "Zum sozio-emotionalen Selbstverständnis Hochbegabter". Gegenstand war beispielsweise die eigene Wahrnehmung hochbegabter Kinder, die sich lieber als normal betrachten und von dem Begriff distanzieren.

Die Theater- und Sprechergruppe der PH, beide unter Leitung von Marion Kaune, präsentierten eine Diskussion über Hochbegabung sowie Ausschnitte aus der Publikation "Talent - Leidenschaft - Anerkennung", die zum Wissenschaftsfestival "Effekte" erschienen ist. Begleitend zur Veranstaltung wurden Poster im Foyer ausgestellt. Begabungs- und Hochbegabungsforschung sind seit Jahren Schwerpunkte an der PH. -döp-

 
 

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