Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. November 2013

Grötzingen feiert Malerkolonie

Kulturausschuss stimmt dem Veranstaltungskonzept zu / Initiative gegen Rassismus

Zum 125. Mal jährt sich 2014 der Beginn der Grötzinger Malerkolonie. Ab 1889 malten in dem Dorf Künstler und Künstlerinnen wie Friedrich Kallmorgen, Gustav Kampmann oder Otto und Jenny Fikentscher.

Nach Zustimmung im Ortschaftsrat Grötzingen stimmte am Dienstag, 26. November, auch der Kulturausschuss in nichtöffentlicher Sizung unter Vorsitz von Bürgermeister Wolfram Jäger dem Veranstaltungskonzept zu. Im Februar hatte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt und 30.000 Euro bereitgestellt.

Das Programm sieht drei zeitliche Schwerpunkte vor. Im Frühjahr beginnen die Auftaktveranstaltungen mit einer Ausstellung im Künstlerhaus, Gesprächen und Führungen in Grötzingen. Ende Juni sind Präsentationen von Kunstwerken und Kabarettabende rund um das Schloss Augustenburg - begleitet von den Grötzinger Musiktagen - zu erleben, und im Sommer öffnet eine Ausstellung in der Städtischen Galerie.

Offene Ateliers in Grötzingen und Durlach, Führungen und literarische Veranstaltungen zu Grötzinger Künstlern bestimmen den dritten Veranstaltungsschwerpunkt im September. Schlusstag der Feiern ist der 27. September, an dem sich auch die Grötzinger Vereine beteiligen. Eine Gesamtübersicht zu dem Jubiläum wird am 9. Dezember vorgestellt.

Der Kulturausschuss sprach sich außerdem für eine Fortsetzung der "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" aus. Das städtische Kulturamt hatte die rund 40 Mitveranstalter der jüngsten Wochen in diesem März um Erfahrungen und Einschätzungen gebeten und berichtete von einem positiven Resümee. Mit der Initiative sei in Karlsruhe eine größere Aufmerksamkeit und Sensibilität für den Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung erreicht worden. Ein Ziel werde es sein, 2014 mehr Jugendliche zu erreichen und in das Programm einzubinden. Zudem solle die Ansprache an alle Bürger intensiviert werden. -Lä-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe