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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Dezember 2013

Mit Mari:e fürs Klima

 

Einsparnetzwerk für kleinere und mittlere Unternehmen

Auch bei kleinen und mittleren Unternehmen setzt sich die Erkenntnis mehr und mehr durch, dass Energie einsparen nicht nur Kosten verringert. Sondern sie können damit auch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Mehr noch: Sie können diesen Beitrag als Marketinginstrument nutzen. Daher werden die meisten der derzeit acht Unternehmen aus Karlsruhe und Umgebung, die sich am Programm "Mari:e! Mach’s richtig - energieeffizient" beteiligen, die Teilnehmerurkunde publikumswirksam zur Schau stellen.

Bislang acht Unternehmen unterschiedlicher Branchen vom Metall- oder Holzverarbeiter über die Brauerei und die Produktion des Bäckerei-Filialbetriebs bis zum Europabad und zum Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung haben diese Urkunde vorige Woche von Bürgermeister Klaus Stapf überreicht bekommen. Ein neuntes Unternehmen steht noch in den Startlöchern. Und es können sich auch noch weitere beteiligen. Gemeinsames Ziel aller ist es, die Energiekosten entscheiden zu senken und Energiespitzen zu kappen.

Das Projekt des städtischen Umwelt- und Arbeitsschutzes begleitet das Karlsruher Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES, das entsprechende Erfahrungen auf diesem Gebiet hat. Förderung kommt von den Umweltministerien des Landes und des Bundes. Zunächst bekommen die Firmen eine so genannte Initialberatung, bei der unter anderem die - vertraulich behandelten - Einsparziele vereinbart werden. Zu kontinuierlicher Beratung kommen dann zwei bis drei Treffen pro Jahr. Und im Juni 2016 wird Bilanz gezogen.

Prof. Dr. Eberhard Jochem von IREES ist überzeugt, dass diese Bilanz positiv ausfallen wird, dass sich die entstehenden Kosten für Investitionen und die Teilnahme in kürzester Zeit amortisieren werden und eine Rendite erzielt werden wird, die derzeit keine Bank anbieten kann. Bürgermeister Stapf zeigte sich stolz, dass Karlsruhe zu den bundesweiten Vorreitern in Sachen Energienetzwerke für die Wirtschaft zählt. Mari:e ist bereits der vierte Baustein in diesem Zusammenhang. Stapf kennt keine Stadt, in der hier mehr geschieht. -erg-

 
 

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