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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. März 2014

Gemeinderat: Sorgenkind Kronenplatz

KAUM AUFENTHALTSQUALITÄT: Immer wieder gab es Versuche, den Kronenplatz zu beleben. Meist haben sie wenig gefruchtet.  Foto: Müller-Gmelin

KAUM AUFENTHALTSQUALITÄT: Immer wieder gab es Versuche, den Kronenplatz zu beleben. Meist haben sie wenig gefruchtet. Foto: Müller-Gmelin

 

KAL: Erlebnisraum für Kinder zur Belebung

Der Kronenplatz ist und bleibt das Sorgenkind der Stadtplanung. Trotz der Wasserspiele. Er sei unscheinbar, werde wenig genutzt, „dem Platz fehlt es an Aufenthaltsqualität, der Erlebniswert ist gleich Null“, meint die Karlsruher Liste.

Ihr Rezept: Der Platz solle zum Erlebnisraum für Kinder werden und die östliche Kaiserstraße aufwerten. Aber erst, wenn die Arbeiten zur Kombilösung abgeschlossen seien.

„Dankbar“ für die Anregung war CDU-Stadtrat Tilman Pfannkuch. Er forderte eine „umfangreiche Inaugenscheinnahme der Innenstadt“ und Planungen für die Zeit danach. Der Kronenplatz habe Potenzial zu „deutlich mehr“, legte GRÜNE-Stadtrat Alexander Geiger Wert darauf, den Erlebnisraum „intergenerativ“ anzulegen und bei dessen Ausgestaltung „Beteiligungsformate“ für Bürgerschaft und Jugendliche anzubieten. Die Verwaltung müsse sich zum Thema Kronenplatz „neue Gedanken“ machen.

Nur auf Konzepte zur Zukunft der Innenstadt nach der Kombilösung zu verweisen war SPD-Stadtrat Dr. Heinrich Maul dann doch zu wenig. Er sei jedenfalls froh, dass sich die KAL des trostlosen Schicksals des Kronenplatzes angenommen hatte. Mit der Antwort der Verwaltung einverstanden waren FDP-Stadtrat Thomas Kalesse und FW-Stadtrat Jürgen Wenzel. Bürgermeister Michael Obert räumte ein, die Antwort der Verwaltung sei wohl etwas zu knapp ausgefallen, versprach aber, alles „gerne“ mit Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. Die Diskussion müsse jetzt beginnen, unterstrich OB Dr. Frank Mentrup, für die Geschäftsleute in der östlichen Kaiserstraße sei dies wichtig und ein „Lichtstreif am Horizont“. -maf-

 
 

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