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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. April 2014

Gemeinderat: Technische Gesamtschau

 

Konzept für „Technologiestadt 2020“ Ende 2014 im Rat

Zwar ist das Thema „Internethauptstadt“ eine Säule im Fokusbereich Integriertes Stadtentwicklungskonzepts 2020 und eine wichtige Initiative für Karlsruhe zur Profilierung als Technologiestadt 2020 sowie als High-Tech-Standort, Michael Zeh (SPD) mahnte jedoch zur Bescheidenheit: „Karlsruhe ist keine, es war einmal Internethauptstadt“ - damals, als die erste E-Mail Deutschlands verschickt wurde, stellt der Stadtrat zu einem CDU-Antrag fest.

Für die Christdemokraten hatte Dr. Albert Käuflein ein Gesamtkonzept für die „Internethauptstadt“ Karlsruhe beantragt. Käuflein sprach sich unter anderem für QR-Codes und ein kostenfreies WLAN an zentralen Orten in der Stadt aus. Damit provozierte er Michael Zeh zu der Feststellung, dass WLAN eine Netztechnik sei und nichts mit dem Internet zu tun habe.

Unterm Strich beharrte die CDU auf ein E-Gouverment zu Vereinfachung und Durchführung von Informationsprozessen. Für eine lokale technische Gesamtschau hoben auch Dr. Eberhard Fischer (KAL) und Heinz Golombeck (FDP) ihre Stimmkarten. Von der Stadtverwaltung erfuhren die Stadträte, dass derzeit etliche Projekte zur Informations- und Kommunikationstechnologie umgesetzt würden. So solle ein internationalisierter Webauftritt der Stadt im Mai online geschaltet werden. Weitere in die Zukunft gerichtete Maßnahmen und Projekte stünden auf dem Prüfstand. Ein Konzept will die Verwaltung Ende dieses Jahres dem Plenum zur Abstimmung vorlegen. -Lä-

 
 

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