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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Gemeinderat: Umrisse der Konkordienkirche darstellen

BLICK IN ZUKUNFT: Der Marktplatz ist mit Pyramide heute noch Baustelle für die Kombilösung. Bei der Neugestaltung sollen auch die Reste der Konkordienkirche miteinbezogen werden. Foto: Fränkle

BLICK IN ZUKUNFT: Der Marktplatz ist mit Pyramide heute noch Baustelle für die Kombilösung. Bei der Neugestaltung sollen auch die Reste der Konkordienkirche miteinbezogen werden. Foto: Fränkle

 

Der Planungsausschuss berät weiter über die Form

Die Konturen der Konkordienkirche werden nach der Neugestaltung des Marktplatzes erkennbar. In welcher Form dies geschieht, steht noch nicht fest. Der Planungsausschuss wird darüber beraten. Fünf Fraktionen und zwei Einzelstadträte haben dies gemeinsam zum Thema im Gemeinderat gemacht.

Dass bei den Bauarbeiten auf dem Marktplatz Fundamentreste der Kirche gefunden wurden, ist für CDU-Stadtrat Dr. Albert Käuflein „ein kleine archäologische Sensation“. Wenn diese erkennbar würden, bildete dies einen Blick auf die noch junge Geschichte der  Stadt Karlsruhe. Die Präsentation müsse aber im Einklang mit dem Siegerentwurf für die Marktplatzgestaltung sein. Käuflein zeigte sich damit einverstanden, dass der Planungsausschuss diskutiere. Dem pflichtete Jonhannes Honné (GRÜNE) bei und erinnerte daran, dass mit der Konkordienkirche ein wesentlicher Ort der Karlsruher Geschichte wiederentdeckt worden sei.

SPD-Stadträtin Yvette Melchien betonte die große Übereinstimmung im Gemeinderat und zeigte sich erfreut, dass das Gremium dem Planungsausschuss ein deutliches Zeichen zur Lösung sende. FDP-Stadtrat Karl-Heinz Jooß sah keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Gestaltung des Marktplatzes. Der Siegerentwurf müsse durch das „historische Faktum Konkordienkirche“ ergänzt werden. Margot Döring (KAL) schlug vor, die Umrisse der Kirche im Bodenbelag sichtbar zu machen.

OB Dr. Frank Mentrup rief in Erinnerung, dass Weinbrenner die Kirche eigentlich komplett habe verschwinden lassen wollen. Heute aber sei die Einstellung zu Historischem eine andere. -erg-

 
 

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