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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Gemeinderat: Was kostet neue Abwassergebühr?

 

Müssen die Bürger mit der gesplitteten Abwassergebühr auch für kleinere Grundstücke künftig tiefer in die Tasche greifen? Dies trieb die CDU-Fraktion um, und sie beantragte, dass das gesamtstädtische Gebührenaufkommen noch vor Einführung neu berechnet werden solle.

Stadtrat Tilman Pfannkuch wollte wissen, wo höhere und wo niedrigere Gebühren anfallen. Johannes Honné (GRÜNE) und Doris Baitinger (SPD) sahen im Antrag keinen Sinn, würden gesetzliche Vorgaben doch eingehalten. Honné fand die Änderung gerechtfertigt, zumal sich das gesamte Gebührenaufkommen nicht verändere. Baitinger betonte, dass höhere Kosten nur für versiegelte Flächen anfielen. Dr. Eberhard Fischer (KAL) lobte das Tiefbauamt für sein Engagement. Das Karlsruher Klärwerk setze Maßstäbe. Dennoch seien die Gebühren in Karlsruhe vergleichsweise sehr günstig.

Währenddessen befürchtete Tom Høyem (FDP), dass das gewonnene Bildmaterial von den Grundstücken auch für andere Zwecke verwendet werden könnte. OB Dr. Frank Mentrup sagte dem Gemeinderat zu, dass ihm die Entwicklung der Gebühren vorgestellt werde. -erg-

 
 

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