Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Stadionbau: Bohrungen im Wildpark

PROBEBOHRUNGEN IM STADION: Auf der Gegentribüne begannen die Arbeiten mit kleineren Bohrgeräten. Wo die Erdwälle nicht überbaut sind, kommen größere Gerätschaften zum Einsatz.  Foto Fränkle

PROBEBOHRUNGEN IM STADION: Auf der Gegentribüne begannen die Arbeiten mit kleineren Bohrgeräten. Wo die Erdwälle nicht überbaut sind, kommen größere Gerätschaften zum Einsatz. Foto Fränkle

 

Erdwälle werden untersucht / Bürgerforum am 23. Juli

Während die Fußballnationalmannschaft mit ihren Auftritten bei der WM in Brasilien das Fußballfieber in Deutschland in neue Höhen ansteigen lässt, laufen in der Heimat die Vorbereitungen auf die neue Bundesligasaison.

Im Wildparkstadion wird die Zeit bis zum ersten Heimspiel des KSC am Sonnag, 3. August, um 18 Uhr gegen den FC Union Berlin unter anderem auch dazu genutzt, um im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen für das neue Fußballstadion die unter den Stadiontribünen liegenden Erdwälle zu untersuchen.

Ende der vergangenen Woche begannen die Bohrarbeiten im Bereich der Gegentribüne. Die Arbeiten sollen bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Bereits 2006 waren erste Untersuchungen durchgeführt worden, die allerdings nur einen groben Überblick über die Zusammensetzung der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgeschütteten Wälle lieferten. Die neuen Bohrungen, die von der Wallkrone bis zum gewachsenen Material reichen, sollen nun verlässliche Daten für die Entscheidung liefern, inwieweit die vorhandenen Aufschüttungen bei einem Stadion-Umbau oder -neubau weiter genutzt werden können und welche Kosten ein Abbau verursachen würde.

Ob und unter welchen Bedingungen ein Um- oder Neubau im Wildpark entstehen soll, wird der Gemeinderat im Oktober entscheiden. Am Mittwoch, 23. Juli, können sich die Bürgerinnen und Bürger ab 17.30 Uhr im Bürgerzentrum Südwerk, Henriette-Obermüller-Straße 10, umfassend über das Stadionprojekt informieren und direkt ihre Fragen an die Verantwortlichen stellen. Dabei haben auch der KSC als zukünftiger Hauptnutzer und die Fanverbände die Möglichkeit, sich zu den Planungen zu äußern. -fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe