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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. August 2014

Kombilösung: In Karlstraße war Taucher im Einsatz

UNGEWÖHNLICHE HILFE: Ein Taucher unterstützte in der Karlstraße unter Wasser Aushub und  Betonage der Sohle. Foto: KASIG

UNGEWÖHNLICHE HILFE: Ein Taucher unterstützte in der Karlstraße unter Wasser Aushub und Betonage der Sohle. Foto: KASIG

 

Auch neben dem Einheben des Schneidrads der Tunnelvortriebsmaschine am Durlacher Tor machen die Arbeiten auf den verschiedenen Baustellen der Kombilösung Fortschritte:. Wie die Bauherrin Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) mitteilt, schlossen beauftrage Firmen am Mühlburger Tor den Einbau von Asphaltflächen bereits vor dem vorgesehenen Zeitplan ab.

Dort war zuvor die Gleisverschwenkung für den „Hilfsfahrweg Nord“ reibungslos verlaufen. Jetzt stehen auch am westlichen Ende der Kombilösung vorbereitende Arbeiten wie Kampfmittelsondierung und Baustelleneinrichtung für den Rampenbau an.

Am Europaplatz hat ein Taucher in der vergangenen Woche im Baufeld für den Treppenabgang in der Karlstraße Aushubarbeiten und dann die Betonage der Sohle vorgenommen. Während jetzt auf der Südseite des Platzes die Wiederherstellung der Oberfläche in Angriff genommen wird, arbeiten auf der Nordseite die Stadtwerke an Leitungen und Hausanschlüssen.

Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und des westlichen Teils des Gleisdreiecks können Passanten zum einen noch Bewehrungs- und Betonagearbeiten beobachten, während andererseits auch auf schon hergestellten Deckelabschnitten die Baugrube bereits aufgefüllt wird. Dort werden jetzt die Stadtwerke beim Leitungsbau tätig. Ab Ende August auch die Gleisbauer, um die Verschwenkung des Fahrwegs auf die Nordseite am Wochenende 6. und 7. September vorzubereiten.

Während am Kronenplatz der Leitungsbau unmittelbar neben dem Nordwest-Ausgang der Haltestelle noch bis Ende September andauert, macht am Durlacher Tor oberirdisch der Bau der Stützwand Fortschritte. Östlich beginnt im Bereich des dort hergestellten Tunnelabschnitts der Aushub, im Bereich der Rampe in der Durlacher Allee erden die Anker gespannt. Auf dem Marktplatz „düsen“ die Kombibauer nach wie vor rund um die Uhr die Hochdruckinjektions-Sohle „ein“ und verankern diese am Nordrand auch bereits gegen den Auftrieb durch das Grundwasser. Südlich in der Karl-Friedrich-Straße beginnt die Injektion zur Verbesserung des Bodens. Dieser Tunnelabschnitt wird Anfang September bergmännisch ausgebrochen. -red-/-trö-

 
 

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