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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. September 2014

Ökologie: 520 Tonnen CO2 gespart

 

Für 159 Haushalte mit wenig Einkommen neue Kühlgeräte

Ende 2013 hatte der Karlsruher Gemeinderat 60.000 Euro für den Tausch ineffizienter Geräte zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Aktion zieht die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) Bilanz.

159 Haushalte statt der ursprünglich geplanten 150 profitierten von einem neuen Gerät der Energieeffizienzklasse A++ oder höher. Pro Jahr sparen sie im Schnitt 107 Euro Stromkosten. Alle 159 Geräte zusammen sparen über die Nutzungszeit von 15 Jahren 420.000 Euro.

Auch die Klimabilanz kann sich sehen lassen: Um insgesamt 520 Tonnen CO2 entlasten die neuen Geräte die Umwelt. KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley zeigt sich zufrieden: „Bei Kühlgeräten liegt noch immer ein großes Einsparpotenzial.“, resümiert er. „Aufgrund der langen Lebensdauer stehen in vielen Haushalten noch veraltete Geräte. Eine Kühl-Gefrier-Kombination von 1992 verbraucht jedoch drei- bis viermal so viel Strom wie ein Gerät der besten Energieeffizienzklassen.“ Für Menschen, mit wenig,  keinem Einkommen oder Sozialleistungen bedeutet dies eine starke finanzielle Belastung. „Um weiteren Haushalten einen Tausch ihres Gerätes zu ermöglichen, prüfen wir die Finanzierung für ein Nachfolgeprojekt.“, fügt Vogeley hinzu.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Aktion war ein kostenloser Stromsparcheck durch die Stromspar-Partner, bei dem der Verbrauch der Altgeräte gemessen wurde. Kühlgeräte, welche älter als zehn Jahre waren und bei denen ein höherer Verbrauch als 1,5 Kilowattstunden pro Jahr und Liter Kühlvolumen festgestellt wurde, konnten gegen ein Neugerät getauscht werden. Weiterhin war die Teilnahme auf Haushalte beschränkt, die soziale Leistungen in Anspruch nahmen. -red-

 
 

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