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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Oktober 2014

Entsorgung: Elektronikschrott in Baumärkte

Elektroschrottsammlung im Baumarkt stellten (v.l.) Andreas Back, Thomas Munz, Jevgenija Hetzel und Stefan Kaufmann vor. Foto: Fränkle

Elektroschrottsammlung im Baumarkt stellten (v.l.) Andreas Back, Thomas Munz, Jevgenija Hetzel und Stefan Kaufmann vor. Foto: Fränkle

 

Stadt geht zunächst für ein Jahr Kooperation mit Hornbach und Raiffeisen ein

Bei der Entsorgung von Elektro-Altgeräten hat sich das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) Verstärkung geholt.

Zusätzlich zu den neun Wertstoffstationen und dem Service "Weiße Ware Plus" können alle ab sofort kostenlos große und kleine Geräte jeglicher Art, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen in den Hornbach-Filialen (Fritz-Haber-Straße 1 und Am Storrenacker 6 von 7 bis 20 Uhr) sowie im Raiffeisen Baucenter (Fettweißstraße 12 von 7 bis 17, samstags von 8 bis 12 Uhr) abgeben.  Das gilt auch für Stücke, die über das Sortiment der Baumärkte hinaus gehen.

Wer also sowieso in den Baumarkt muss, kann bei einem ökologischen Transport ohne Leerfahrt, so AfA-Chef Stefan Kaufmann, Thomas Munz (Raiffeisen) und Andreas Back (Hornbach) Altgeräte, die oft wertvolle Rohstoffe enthalten, direkt an der Informationstheke oder einem zugewiesenen Platz auf dem Baumarktgelände loswerden. Das Unternehmen trennt sie nach Haushaltsgroßgeräten, Kühlschrän­ken, Unterhaltungselektronik, Gasentladungslampen und Haushaltskleingeräten. Behälter stellt das AfA und holt werktags alles auf Abruf innerhalb von 48 Stunden ab.

Hintergrund ist eine 2012 erneuerte EU-Richtlinie, nach der die Kommunen die Rückgabequote von Altgeräten aus privaten Haushalten erhöhen müssen. Sie liegt derzeit in Karlsruhe im Landesdurchschnitt  von 7,6 Kilo pro Einwohner. -cal-

 
 

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