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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Oktober 2014

Gemeinderat: Extern entsorgen

 

Biomüll: Gemeinderat folgt Konsensuskonferenz

Die Stadt Karlsruhe vergibt die Entsorgung von Bioabfüllen in einer Trockenvergärungsanlage an einen externen Anbieter. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das Gremium folgte damit dem Antrag der Verwaltung. Vorausgegangen war der Rat einer Konsensuskonferenz.

Die Mitglieder dieser Konferenz hatten nach dreitägiger Beratung der Stadt dieses Vorgehen empfohlen. Zunächst hatte das Amt für Abfallwirtschaft beabsichtigt, die in die Jahre gekommene Nassvergärungsanlage im Anlagenverbund Eisenhafengrund durch eine eigene Trockenvergärung zu ersetzten, dagegen hatte sich aber Widerstand entwickelt. Eine Studie hatte 2009 ergeben, dass Trockenvergärung die beste Möglichkeit zur Entsorgung der Bioabfälle sei.

Die repräsentativ zusammengesetzte Konsensuskonferenz hat sich die alte Anlage im Eisenhafengrund angesehen und die Bürgerinitiativen gehört. Am zweiten Sitzungstag standen Expertenanhörungen auf dem Programm. Am dritten Tag diskutierte sie intensiv die verschiedenen Möglichkeiten, um sich eine Meinung zu bilden. Die Mitglieder bevorzugten mehrheitlich die langfristige Vergabe und lehnten mit großer Mehrheit die Ertüchtigung der Anlage im Eisenhafengrund ab. Dem folgte der Gemeinderat und lobte das Bürgerbeteiligungsverfahren sowie die Absicht, ein Konzept für die Nahwärmeversorgung für Teile Hohenwettersbachs zu erarbeiten. -erg-

 
 

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