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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Oktober 2014

Natur: Weg für die Nachhaltigkeit

FENSTERBLICK: Ulrich Kienzler, Gabriele-Luczak-Schwarz, Hans Wetzl und Meinard Joos (v.l.n.r.) bewundern das erste Kunstwerk. Foto: Fränkle

FENSTERBLICK: Ulrich Kienzler, Gabriele-Luczak-Schwarz, Hans Wetzl und Meinard Joos (v.l.n.r.) bewundern das erste Kunstwerk. Foto: Fränkle

 

Der Karlsruher Schlosspark ist um eine Attraktion reicher. Am vergangenen Freitag, 24. Oktober, eröffneten Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zusammen mit dem Forstpräsidenten von Forst Baden-Württemberg, Meinard Joos, und dem Holzkünstler Hans Wetzl den neuen Nachhaltigkeitsweg. Der Weg erstreckt sich vom Nordtor des Schlossgartens entlang der Linkenheimer Allee bis zum Waldzentrum.

Acht „Fenster“ stehen an dieser Strecke, die den Blick auf bestimmte Abschnitte lenken sollen, die verschiedene Aspekte des Waldes zeigen und mit dem Thema Nachhaltigkeit zusammenhängen.

„Nachhaltigkeit ist ein sehr vielfältiges Thema und ein zentrales für das Waldmanagement. Diese Vielfalt wird auf dem Weg zu sehen sein“, so Meinard Joos. Zu jedem der acht Abschnitte hat Hans Wetzl eine Skulptur geschaffen, die das jeweilige Thema symbolisiert. So etwa Wanderschuhe oder einen stilisierten Hochsitz. „Durch diese Skulpturen ist der Weg einmalig und besonders. Der Künstler hat das forstwirtschaftliche Fachchinesisch geistreich und mit Witz interpretiert“, zeigte sich Luczak-Schwarz begeistert.

Dieser war vor allem begeistert, dass er „frei und ohne Restriktionen arbeiten“ konnte. Insgesamt hat er ein halbes Jahr an den acht Kunstwerken gearbeitet. „Ich habe nur mit Motorsäge, Klöpfler und Stichbeitel gearbeitet. Dabei stieß ich auch an meine körperlichen Grenzen“, beschrieb der Künstler den Entstehungsprozess.

Die Teilnehmer des Eröffnungsspaziergangs waren von den Werken begeistert. „Ich finde es Klasse“, bringt es Rudolf Gebauer auf den Punkt. -jäm-

 
 

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