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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. November 2014

300. Stadtgeburtstag: Phänomen der Tulpomanie

PFLANZAKTION: Martin Wacker, Julia Freifrau Hiller von Gaertringen, Landtagsabgeordneter Johannes Stober und Helmut Kern. Foto: Knopf

PFLANZAKTION: Martin Wacker, Julia Freifrau Hiller von Gaertringen, Landtagsabgeordneter Johannes Stober und Helmut Kern. Foto: Knopf

 

Pflanzaktion bei der BLB

Zum 300. Stadtgeburtstag soll Karlsruhe erblühen. Dazu wurden gleich 300.000 Tulpenzwiebeln in der Fächerstadt gepflanzt. Die letzten 1.000 Tulpenzwiebeln wurden am Wochenende im Skulpturengarten der Badischen Landesbibliothek (BLB) unter reger Beteiligung der Bevölkerung in die Erde gegraben.

In der BLB werden 2015 erstmals alle vier Tulpenbücher des Markgrafen der Öffentlichkeit präsentiert – darunter zwei Leihgaben des Generallandesarchivs. Die Bücher stehen im Zentrum der Ausstellung „Karlsruher TulpenKULTur. Markgraf Karl Wilhelm und seine Gartenkunst“ (Februar 2015).

Sehr erfreut über das künftige gelb-rote Tulpenmeer zeigte sich Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen, Direktorin der BLB. „Farbenprächtige Blumen und hochkarätige Leihgaben – wir möchten dem kulturhistorischen Phänomen der barocken Tulpomanie auf den Grund gehen.“

Begleitet wurde die Pflanzaktion von der Karlsruher Tulpengarde und der barocken Tanzgruppe „Caprice“. Zudem stellten die Macher eines Live-Hörspiels über Karl-Wilhelm und seine Tulpen, das 2015 im Pavillon im Schlossgarten über die Bühne geht, ihr Mitmach-Projekt vor.

Über die Aktionen während des Jubiläumsjahrs klärte Martin Wacker, Projektgeschäftsführer KA300, auf. Gartenbauamtsleiter Helmut Kern brachte die Vorlieben des Stadtgründers süffisant auf den Punkt. „Tulpenmädchen und Tulpen - da hätte auch Karl-Wilhelm heute seine Freude gehabt.“ -voko-

 
 

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