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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. November 2014

Kombilösung: Am „Euro“ ohne Stufen in Bahnen

OHNE HÜRDEN EINSTEIGEN: Am Dienstag, 11. November, nahmen die Verkehrsbetriebe die neue barrierefreie Haltestelle am Europaplatz  in Betrieb. Foto: Fränkle

OHNE HÜRDEN EINSTEIGEN: Am Dienstag, 11. November, nahmen die Verkehrsbetriebe die neue barrierefreie Haltestelle am Europaplatz in Betrieb. Foto: Fränkle

 

Barrierefreie Haltestelle in Betrieb / Der Tunnelbohrer steht startklar am Durlacher Tor

In Sachen Kombilösung ist auch in diesen Wochen Einiges in Bewegung. So ist die Haltestelle am Europaplatz, die für Arbeiten für das Baufeld der künftigen unterirdischen Haltestelle vor über vier Jahren 100 Meter gen Osten in die Kaierstraße gerückt war, seit einigen Tagen wieder an ihrem ursprünglichen Standort vor der Postgalerie.

Und bietet Fahrgästen einen zusätzlichen Service. Sie ist barrierefrei ausgebaut. Dadurch können Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, jetzt auch am „Euro“ stufenlos in Niederflurwagen der Straßenbahnen einsteigen. Dazu haben die Verkehrsbetriebe auf beiden Seiten auf einer Länge von 80 Metern einen 34 Zentimeter hohen Bahnsteig errichtet.

Auf dem Baufeld Lammstraße sind die Kombibauer unterdessen auf mehreren Feldern zu Gange. Zwischen Lamm- und Ritterstraße bauen sie den provisorischen Fußgängersteg ab und ersetzen ihn durch „feste“ Zugänge zu den Geschäften. Gleichzeitig arbeiten die beauftragen Firmen bis voraussichtlich kommende Woche an Bohrpfählen an der Nordwestecke von Lamm- und Kaiserstraße.

Betonage im Dezember

Der Marktplatz ist nach wie vor eine riesige Baugrube und inzwischen in weiten Teilen bis auf eine Tiefe von vier Metern ausgehoben. An den Rändern der Grube stemmen die Arbeiter die Schlitzwände ab und bereiten sie dadurch auf die Anschlussbewehrung für den Haltestellendeckel vor. Die Schalung für den Deckel können Passanten bereits auf der Fläche zwischen Rathaus und Stadtkirche erkennen. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, mitteilt, soll die Betonage dieses Teildeckels voraussichtlich in der ersten Dezemberwoche erfolgen.

Der 250 Meter lange Tunnelabschnitt des Südabzweigs unter der Karl-Friedrich-Straße soll in bergmännischer Bauweise entstehen. Um den Baugrund darauf vorzubereiten, pressen die Kombibauer Feststoff und Weichgel in den Boden des nördlichen Teils. Der Teil südlich des Rondellplatzes wird ab Montag, 17. November, ebenfalls zum Baufeld. Und am Durlacher Tor ist der Tunnelbohrer startklar und wartet in der künftigen unterirdischen Haltestelle auf das „grüne Licht“ für den Baubeginn der zwei Kilometer langen Tunnelröhre. Das Startsignal ertönt, wenn die oberirdischen Arbeiten für den Schallschutz abgeschlossen sind. -trö-

 
 

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