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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. November 2014

Winterdienst: Kälte kann kommen

VERSPRITZT SOLE: Bürgermeister Klaus Stapf (links) und AfA-Leiter Stefan Kaufmann begutachten das neue Fahrzeug. Foto: Fränkle

VERSPRITZT SOLE: Bürgermeister Klaus Stapf (links) und AfA-Leiter Stefan Kaufmann begutachten das neue Fahrzeug. Foto: Fränkle

 

Stadt ist gut vorbereitet / Anwohner haben Pflichten

Der Winter kann kommen. Die Stadt Karlsruhe ist für die kommende kalte Jahreszeit gerüstet. Dies gilt auch für einen harten Schneewinter, wie er 2009/2010 die Fächerstadt und die gesamte Bundesrepublik in Atem gehalten hat. Seinerzeit hat der städtische Winterdienst rund 4.200 Tonnen Salz verstreut, im vorigen „Kaum“-Winter waren es weniger als 150 Tonnen.

Bei einem Mediengespräch am Montag, 10. November, haben Bürgermeister Klaus Stapf sowie der Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft (AfA), Stefan Kaufmann und Olaf Backhaus als AfA-Sachgebietsleiter Straßenreinigung/Winterdienst die Leistungsfähigkeit des Winterdienstes unterstrichen. Und auch auf die Verpflichtung von Anliegern hingewiesen, Gehwege nach städtischer Satzung in eigener Verantwortung von Schnee und Eis frei zu halten.

Insgesamt stehen dem städtischen Winterdienst 6.600 Tonnen Streusalz zur Verfügung. 1.600 Tonnen liegen in eigenen Lagerstätten, 2.000 Tonnen extern bei Kronau. Auf weitere 3.000 Tonnen kann der Winterdienst bei der Einkaufsgemeinschaft des Landes Baden-Württemberg zurückgreifen.

Thermomaten in allen Fahrzeugen

Inzwischen sind alle 33 Winterdienstfahrzeuge mit so genannten Thermomaten ausgestattet. Diese messen die Oberflächentemperatur der Straße und dosieren optimal die Menge des ausgegebenen Feuchtsalzes. Das erspart gegenüber der Trockensalzung rund 20 Prozent Salz. Weitere 50 bis 60 Prozent Streusalz lassen sich einsparen, wenn sich die Technik bewährt, die jetzt probeweise in ein Kleinfahrzeug eingebaut ist. Es verspritzt eine salzgetränkte Sole - auch mit einer Spritzpistole. Probeweise soll es vor allem in Grünanlagen und auf Radwegen eingesetzt werden.

Mehr geräumte Radwege

Die Länge der geräumten und gestreuten Radwege verlängert sich in der nächsten Wintersaison auf 180 Kilometer. Unter anderem dadurch, dass längs der Stuttgarter Straße eine Süd-Ost-Verbindung für Fahrräder geräumt wird. Bei einem Volleinsatz rücken zur Räumung von 670 Kilometern Straße in zwei Prioritäten bis zu 500 Winterdienst-Mitarbeiter aus. Weitere Infos unter: www.karlsruhe.de/winterdienst. -erg-

 
 

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