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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Februar 2015

Bevölkerungswachstum: So viele Einwohner wie noch nie zuvor

DAS FEST IST ATTRAKTIV, DIE STADT AUCH: Beim Open-Air-Spektakel steigt die Besucherzahl, in Karlsruhe die der Einwohner. Foto: Bastian

DAS FEST IST ATTRAKTIV, DIE STADT AUCH: Beim Open-Air-Spektakel steigt die Besucherzahl, in Karlsruhe die der Einwohner. Foto: Bastian

 

In Karlsruhe lebten Ende 2014 über 316.000 Menschen

Der Trend entgegen dem Rückgang der Wohnbevölkerung, den zahlreiche bundesdeutsche Großstädte verzeichnen, hält in Karlsruhe weiter an. Ende 2014 lebten 316.346 Menschen in der Fächerstadt. Das bedeutete ein Bevölkerungswachstum von über 6.000 Menschen gegenüber Ende 2013.

Wie die soeben vom Amt für Stadtentwicklung vorgelegte neueste Statistik zeigt, ist dabei nicht nur die Zahl der Bevölkerung, die sich aus Personen mit Haupt- und Nebenwohnung in Karlsruhe zusammensetzt, deutlich gestiegen. Auch die Einwohnerzahl (Personen mit Hauptwohnung in Fächerstadt) ging deutlich nach oben. Ende 2014 schrammte die Einwohnerzahl mit 299.482 knapp an der 300.000er Marke vorbei, Ende des Jahres 2013 hatte sie noch bei 293.142 gelegen. Insgesamt ist damit die Einwohnerzahl Karlsruhes in den vergangenen zehn Jahren (Dezember 2005: 275.049) um fast 25.000 Menschen gestiegen.

Bei der Entwicklung der Einwohnerzahl Karlsruhes insgesamt spiegeln die einzelnen Stadtteile ein unterschiedliches Bild wider. Mit einem deutlichen Wachstum von 537 Personen gegenüber Dezember 2013 ist die Zahl der Einwohner der Südstadt bis Ende 2014 auf 18.670 gestiegen. Der größte Stadtteil Durlach wuchs in diesem Zeitraum um 389 auf 30.088 Einwohner, die Südweststadt um 344 auf 20.176 und Mühlburg um 304 auf 16.549 Einwohner. Spürbar gingen auch die Einwohnerzahlen von Knielingen (plus 265), der Oststadt (plus 245), der Weststadt (plus 202) und von Neureut (plus 193) nach oben. Leichte Einbußen in der Zahl der Einwohner mussten von Ende 2013 auf Ende 2014 hingegen Daxlanden (minus 95), Oberreut (minus 83), Stupferich (minus 33), Grünwinkel (minus 30) und Hagsfeld (minus 23 Einwohner) hinnehmen.

Nahezu konstant blieben die Einwohnerzahlen in Rintheim (plus 9 gegenüber Ende 2013), Wolfartsweier (plus 3), Weiherfeld-Dammerstock (plus 2) und Grötzingen (minus 3). Und auf exakt dem gleichen Niveau in der Waldstadt. Dieser Stadtteil meldete Ende 2014 mit 12.399  genau die gleiche Einwohnerzahl wie ein Jahr zuvor.

54.500 Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischem Pass

Fast 245.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Gesamtstadt hatten Ende 2014 einen deutschen Pass, 54.500 Karlsruherinnen und Karlsruher einen ausländischen. Insgesamt stellten die Migrantinnen und Migranten (ausländische Staatsbürger 18,1 Prozent und Deutsche mit Migrationshintergrund 10,1 Prozent) im Dezember 2014 mit 85.000 Personen über 28 Prozent der Einwohner. Den größten Anteil an Migranten verzeichneten die Oststadt mit 48,3 Prozent, die Innenstadt-Ost mit 47,7 Prozent, Oberreut mit 38,3 Prozent, Mühlburg mit 34,9 Prozent und die Nordstadt mit 29,9 Prozent. Den geringsten Anteil an Migranten in der Einwohnerzahl hatten Ende vergangenen Jahres Stupferich mit 8,6 Prozent, Grünwettersbach mit 9,6, Hohenwettersbach mit genau 10 Prozent, Palmbach mit 10,1 und Rüppurr mit 12,7 Prozent. -trö-

 
 

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