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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. März 2015

Haushalt: Qualität hat Priorität

DER TRÄGERMIX VON KITAS in städtischer und privater Regie soll nach dem Willen des Gemeinderats erhalten bleiben. Foto: Fränkle

DER TRÄGERMIX VON KITAS in städtischer und privater Regie soll nach dem Willen des Gemeinderats erhalten bleiben. Foto: Fränkle

 

Linke stellt Anträge zu mehr Familienfreundlichkeit

Karlsruhe ist familienfreundlich. Für Kindertageseinrichtungen einschließlich Schülerhorten und Spielgruppen sind 106 Millionen Euro (2015) und 112 Millionen Euro (2016) vorgesehen. Bis Ende nächsten Jahres stehen damit 3.630 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung, das entspricht einer Versorgungsquote von 47 Prozent.

Für die Linke ist das schön und gut, aber nicht genug. Bereits in ihrer Etatrede hatte sie einige Anträge zum Thema angekündigt und machte nun ernst.

Allerdings fand ihre Idee, den Anteil an Betreuungseinrichtungen für Kinder in Regie der Stadt „als Einstieg in die Rekommunalisierung“ von 20 auf 30 Prozent anzuheben, keine Mehrheit. Der Trägermix habe sich bewährt und solle bestehen bleiben, war sich das restliche Plenum einig. Auch die 24-Stunden-Kita gewann nicht genug Fürsprecher.

Und ebenfalls abgelehnt wurden aus Gründen der Finanzierbarkeit die Vorschläge, Kindern ein kostenloses Mittagessen zu ermöglichen und Eltern das dritte Kindergartenjahr zu schenken. Beides sei wünschenswert. Bei letzterem gab es für den Gemeinderat einen Prioritätenkonflikt, der aktuell zugunsten von „Qualität und Quantität“ entschieden wurde.  -maf-

 
 

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