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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. März 2015

Klimapreis: Beinahe Gold erreicht

ERNEUT EUROPAN ENERGY AWARD ERHALTEN: Karlsruhe ist auf dem Weg zu Gold. Umweltamtsleiter Norbert Hacker (links) und Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller. Foto: pr

ERNEUT EUROPAN ENERGY AWARD ERHALTEN: Karlsruhe ist auf dem Weg zu Gold. Umweltamtsleiter Norbert Hacker (links) und Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller. Foto: pr

 

Karlsruhe wieder Preisträger beim European Energy Award

Die Stadt Karlsruhe wurde einmal mehr mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Umweltminister Franz Untersteller überreichte vor kurzem Umweltamtsleiter Norbert Hacker bei einer landesweiten Veranstaltung das Zertifikat.

Karlsruhe ist eine von 28 geehrten Kommunen in Baden-Württemberg. 87 Städte und Gemeinden sowie 17 Landkreise hatten sich beworben. Die Fächerstadt hat bei der Re-Zertifizierung im vorigen Frühjahr den angestrebten Gold-Status noch einmal knapp verfehlt. Die Stadt hat diesmal 70 Prozent der maximal möglichen Punktezahl erreicht. Den Gold-Award gibt es ab 75 Prozent.

Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien in Kommunen dient. Die Klimaschutzaktivitäten der Kommune werden hierbei in insgesamt sechs Handlungsfeldern erfasst, bewertet und regelmäßig überprüft, um Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes in sechs Handlungsfeldern identifizieren und nutzen zu können. Wer dabei 50 Prozent erreicht, bekommt den Award. 2010 war Karlsruhe erstmals mit 63 Prozent unter den Gewinnern.

Ein Karlsruher Handlungsfeld ist neben anderen das bundesweit beachtete Sanierungsgebiet "Rintheimer Feld" der Volkswohnung. Neue Wege zur Ansprache sanierungswilliger Gebäudeeigentümer erprobte die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur KEK im Rahmen der Pilotprojekte „Effizienz-Konvoi Waldstadt“ und „EnergieQuartier Alt-Rintheim“. Ebenfalls bundesweite Beachtung findet die Abwärmekooperation der Stadtwerke mit der MiRO. Punkte gab es auch für die Kooperationsprojekte Energieeffizienz-Netzwerk, KMU-Verbund „Mari:e“, ECOfit, Branchenenergietische, „Energieeffizientes Gewerbegebiet“, Mobil.Pro.Fit sowie für die Klimaschutzkampagne des Jahres 2014 mit der Aktion "ich mach klima!...du machst mit?"

Umweltbürgermeister Klaus Stapf freute sich über die erneute Auszeichnung: „Unser großes Plus beim Klimaschutz ist das breite Bündel an Maßnahmen. Diesen Weg halte ich für wesentlich effektiver, als nur einzelne Leuchtturmvorhaben in den Vordergrund zu rücken. Die erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award und die kontinuierliche Verbesserung auf mittlerweile 70 Prozent Zielerreichung sind für uns dabei eine wichtige Bestätigung - und natürlich auch Ansporn, in den nächsten Jahren den begehrten Gold-Status anzustreben“, so Stapf. -erg-/-red-

 
 

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