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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. März 2015

Kombilösung: Umbau läuft ganz nach Plan

MARKTPLATZ: Erdaushub und Betonage sind angesagt. Foto: KASIG

MARKTPLATZ: Erdaushub und Betonage sind angesagt. Foto: KASIG

 

Kombilösung geht voran

Ungeachtet der verlängerten Standzeit der Tunnelvortriebsmaschine „Giulia“, die noch eine Woche auf zusätzliche oberirdische Sicherungsmaßnahmen im Bereich des Gleisdreiecks Marktplatz und der Haltestelle Lammstraße warten muss, gehen die Arbeiten an der Kombilösung voran.

So müssen Autofahrer am Mühlburger Tor noch drei Wochen lang reduzierte Fahrspuren und Fahrbahnverschwenkungen in Kauf nehmen, damit der Nord-Süd- und Süd-Nord-Verkehr vorausssichtlich ab Ende März in einem „U“ über ein Teilstück des Tunnels geführt werden kann.

Am Europaplatz läuft der Autoverkehr dagegen erheblich besser als in den vergangenen Monaten. Dort können wieder beide Fahrspuren voll genutzt werden. Nach Mitteilung der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG)  sind nur noch Restarbeiten in unmittelbarer Nähe des Zugangs Nordwest zur künftigen unterirdischen Haltestelle Europaplatz zu erledigen.

Auch im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße bahnt sich ein verkleinertes Baufeld an: In der Lammstraße südlich der Kaiserstraße wird die Baustelleneinrichtungsfläche kleiner und im Gegenzug die Fläche für die Fußgänger größer. Dasselbe wird auch auf der Nordseite der Kaiserstraße zwischen Lammstraße und Ritterstraße passieren, wenn die Stadtwerke im März ihre Leitungsarbeiten entlang der Fassaden abgeschlossen haben.

Im Baufeld an der Nordwestecke vom Marktplatz sowie an der Ecke Lammstraße/Kaiserstraße laufen die Vorbereitungen für die zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen, die den Weg für die Weiterfahrt von „Giulia“ beim Bau des Gerlinde-Tunnels freimachen.

Am Marktplatz steht Mitte März die Betonage eines weiteren Deckels an, derzeit wird dieser Block bewehrt. In der Karl-Friedrich-Straße sind inzwischen über 45 Prozent der insgesamt 2.400 Bohrlöcher ins Erdreich eingebracht, durch die Feststoff und Weichgel zur Verbesserung des Untergrunds als Vorbereitung auf den späteren bergmännischen Tunnelvortrieb eingepresst werden. Sowohl nördlich wie auch südlich der Kriegsstraße setzen die Kombibauer derzeit den Aushub unter den Deckeln der beiden Bereiche für die künftige unterirdischen Haltestelle fort.  -red-/-trö-

 
 

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