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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. März 2015

Nahverkehr: Weniger Ausstoß von Schadstoffen

TEST BESTANDEN: Zwei Wochen lang setzten die Verkehrsbetriebe einen Hybridbus auf zwei unterschiedlichen Linien ein. Foto: VBK

TEST BESTANDEN: Zwei Wochen lang setzten die Verkehrsbetriebe einen Hybridbus auf zwei unterschiedlichen Linien ein. Foto: VBK

 

Verkehrsbetriebe Karlsruhe testeten zwei Wochen lang Hybridbus im Linienverkehr

Die Verkehrsbetriebe (VBK) fuhren jetzt zwei Wochen lang werktags mit einem Hybridbus auf den Linien 47 und 55. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug, das die Firma Volvo Busse dem Verkehrsunternehmen zu Testzwecken kostenfrei zur Verfügung stellte.

Bis zum gestrigen Donnerstag war der Gelenkbus in Karlsruhe im Einsatz. Die VBK wollten erste Erfahrungen mit der neuen Technik sammeln und sehen, ob sie sich grundsätzlich für den Linienbetrieb in der Fächerstadt eignet. „Das ist eine tolle Möglichkeit, uns in der Praxis mit dieser umweltfreundlichen Technik auseinanderzusetzen und Vergleiche zu unseren Bestandsfahrzeugen zu ziehen“, sagte Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der VBK. Er sieht den Test als erste Annäherung. Die VBK planen derzeit noch keine Anschaffung von Hybridbussen. Der Fuhrpark der VBK umfasst 50 Dieselbusse.

Der Volvo 7900A wird über Parallelhybridtechnik angetrieben. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Elektromotor, Batterie und Euro-6-Dieselmotor. Im Vergleich zu reinen Dieselbussen verspricht der Hersteller eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 30 Prozent. Die Bilanz fällt positiv aus. Der Hybridbus meistert Strecken in der Ebene wie in Höhenstadtteilen. Mit den Linien 47 (Hauptbahnhof - Stupferich) und 55 (Hauptbahnhof –Bannwaldallee) haben sich die VBK bewusst für zwei topografisch unterschiedliche Strecken entschieden. -red-/-trö-

 
 

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