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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. März 2015

Region: Verbindungen sind alles

DEN AUSBAU des grenzüberschreitenden Personennahverkehrs am Oberrhein fordert die TRK-Regionalkonferenz. Foto Fränkle

DEN AUSBAU des grenzüberschreitenden Personennahverkehrs am Oberrhein fordert die TRK-Regionalkonferenz. Foto Fränkle

 

Regionalkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe

Noch viel Abstimmungsbedarf in Sachen ÖPNV, Bahnverkehr, Breitbandversorgung und in der eigenen Öffentlichkeitswahrnehmung stellte die Regionalkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) in der vergangenen Woche in Karlsruhe fest.

"Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels brauchen wir beim grenzüberschreitenden ÖPNV bessere Verbindungen, damit die Jugendlichen überhaupt zu uns kommen können", betonte der Vorsitzende der Regionalkonferenz und IHK-Präsident Wolfgang Grenke mit Blick auf Projekte wie "Wirtschaft macht Schule“. Vor allem im Raum Rastatt/Hagenau und bei der Verbindung aus dem Nordelsass über die Pfalz nach Karlsruhe bestehe dringender Handlungsbedarf.

Handlungsbedarf bei Breitbandversorgung

"Wer kein schnelles Internet hat ist abgeschnitten", sieht der TRK-Vorsitzende OB Dr. Frank Mentrup auch in Sachen Breitbandversorgung Handlungsbedarf. Zwar gehe aus einer aktuellen Umfrage eine Zufriedenheit regionaler Unternehmen mit ihren Anschlüssen hervor, im Blick auf die technischen Entwicklungen müsse man aber immer zwei Schritte voraus denken und sich auf den nächsten Sprung vorbereiten. Viel in der TRK in Bewegung gebracht habe die Teilnahme am Landeswettbewerb "RegioWin", bei dem der Regional Mobilitätsverbund "RegioMOVE" und "efeuCampus" prämiert wurden.

"Insgesamt 270 Beteiligte aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung wurden dabei an einen Tisch gebracht und Gesamtinvestitionen von 18,5 Millionen Euro ausgelöst", sieht Mentrup die erfolgreiche Aktion als "gute Blaupause um aufzuzeigen, wie sich die Stärken der Region entwickeln können". Nicht zuletzt habe mit dem Wettbewerb die TRK eine erhebliche Öffentlichkeitswahrnehmung erfahren.

Bei Güterverkehr Lärmschutz vordringlich

Eine gemeinsame Position hat die TRK-Regionalkonferenz auch in Sachen "mehr Güterverkehr auf die Schiene" gefunden. "Wir sind grundsätzlich für diesen Schritt, dabei ist sind Lärmschutzmaßnahmen zwingend notwendig, kreuzender Individualverkehr, etwa an Bahnübergängen, muss beachtet werden und es darf keine Konkurrenz zum ÖPNV entstehen", kündigte der TRK-Vorsitzende Abstimmungsgespräche mit der Metropolregion Rhein-Neckar an. -fis-

 
 

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