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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. März 2015

Sportlerball: Geehrte sind fokussiert

ALLE GEEHRTEN kamen wie auf einem Podest zusammen, darunter die Sieger (unten, von rechts) Julian Howard, Isabel Friedt und Sarah Brüßler sowie Xenia Coban in Vertretung ihrer Schwester Sappho. Foto: Fränkle

ALLE GEEHRTEN kamen wie auf einem Podest zusammen, darunter die Sieger (unten, von rechts) Julian Howard, Isabel Friedt und Sarah Brüßler sowie Xenia Coban in Vertretung ihrer Schwester Sappho. Foto: Fränkle

ARTISTIK UND ÄSTHETIK vom Feinsten bot die Show-Truppe der Kunstturn Region Karlsruhe. Foto: Fränkle

ARTISTIK UND ÄSTHETIK vom Feinsten bot die Show-Truppe der Kunstturn Region Karlsruhe. Foto: Fränkle

ZUM BALLTANZ spielte das Gloria Sextett auf, lud die zahlreichen Gäste zuerst zum Walzer, dann moderner ein. Foto: Fränkle

ZUM BALLTANZ spielte das Gloria Sextett auf, lud die zahlreichen Gäste zuerst zum Walzer, dann moderner ein. Foto: Fränkle

 

Coban, Howard und Rheinschwestern Sportler des Jahres

Elegante Athleten, imposante Show-Einlagen und herausragende Helden bot auch der 29. Sportlerball. Deutschlands Juniorsportlerin des Jahres, Judoka Sappho Coban (Budo Club), der Deutsche Meister im Hallen-Weitsprung 2014, Julian Howard (LGR), und die Kanu-Damen-Erfolgsfabrik der Rheinbrüder: Karlsruhes Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2014.

Die Kanutinnen Sarah Brüßler und Isabel Friedt nahmen im Weinbrennersaal die Goldene Pyramide von Sport-Bürgermeister Dr. Martin Lenz und Sportkreisvorsitzendem Dr. Andreas Ramin stellvertretend entgegen, während Verena Hantl und Sabine Volz mit der Nationalmannschaft in Sevilla trainierten.

Wenn bei Deutschlands Sportlerwahl Geehrte, vor allem Fußballer, immer wieder fehlen, hat das oft ein Geschmäckle. Die in Karlsruhe nicht Erschienenen waren durch Wettkämpfe oder Trainings entschuldigt, der drittplatzierte Sportler, U-23-Kanu-Weltmeister Marc Poth (Rheinbrüder), durch einen Trauerfall. Coban grüßte vom World Cup in Casablanca und ließ sich würdig durch Schwester Xenia vertreten.

Die blaue Pyramide - Majolika-Pokal aller Zweiten und Dritten -  für Gewichtheberin Sabine Kusterer (KSV Durlach), die auf Rang drei landete, wurde Mutter Marion überreicht. Der launige Moderator Martin Wacker nannte sie als Beispiel wichtigen elterlichen Engagements „Mutter des Jahres".

Auf noch mehr Ruhm hoffen lassen die Vizes: Cathrin Dürr (Rheinbrüder) plant eine Olympia-Teilnahme im Canadier fest ein, Boxer Vincent Feigenbutz glaubt an einen eigenen WM-Kampf in der Fächerstadt. Auch Howard bleibt optimistisch, die zur Freiluft-WM geforderte Weite von 8,15 Metern schaffe er „auf jeden Fall“.

Mit Freude fokussiert bleiben die Turnerinnen der KRK, deren kokette Akrobatinnen über „Moulin-Rouge“ wie Jonglage-Star „TJ Wheels“ den Abend bereicherten, und das LGR-Crosslauf-Team: Zweiter und Dritter der Mannschaften. Titelverteidiger KSC blieb auch aus gutem Grund fern, ehrte sich und Karlsruhe tags darauf. -mab-

 
 

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