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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. März 2015

Stimmen aus dem Gemeiderat: AfD: Sparen wo’s weh tut

AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt

AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt

 

In unserer Haushaltsrede haben wir gefordert, zu sparen, wo es nicht weh tut. Als Beispiel haben wir städtische Photovoltaik (PV)-Anlagen genannt, die von der Verbraucherzentrale B-W abgelehnt werden, und die beim gerade beschlossenen Bezug von zertifiziertem Ökostrom für den städtischen Verbrauch keinen Sinn mehr machen.

Verwaltung und Gemeinderatsmehrheit wollen aber lieber dort sparen, wo es weh tut. Wie ist es sonst erklärbar, dass diese Woche die Beauftragung einer städtischen PV-Anlage für eine drei Viertel Million Euro und hohen Folgekosten beschlossen wird, wenn erst letzte Woche in einer anderen Ausschusssitzung  klar wurde, dass der vom OB in den Haushaltsberatungen durchgesetzte Stellenpool nicht ausreicht, um genug Tierpfleger für den Zoo zu beschäftigen?

Die Zoo-Tierpfleger schieben einen riesigen Überstundenberg vor sich her. Dennoch musste die Verwaltung nach den Etatberatungen Zusagen an neu einzustellende Tierpfleger zurückziehen. Wie soll das gehen, wenn das neue Exotenhaus dem Zoo 30 % mehr Tiere beschert?

Dr. Paul Schmidt
AfD-Stadtrat

 
 

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