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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. April 2015

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Schluss mit dem Defizit der Pflegeeinrichtungen der Heimstiftung

FDP-Stadrat Karl-Heinz Jooß

FDP-Stadrat Karl-Heinz Jooß

 

In cirka 45 Karlsruher Pflegeheimen der verschiedensten Träger werden über 3.000 Menschen gepflegt und betreut. Drei gehören zur Heimstiftung der Stadt. Auch hier fühlen sich Bewohnerinnen und Bewohner gut umsorgt. Anlass zur Sorge bereitet nur der wirtschaftliche Aspekt.

Bei vergleichbaren Beiträgen und Leistungen gelingt es gemeinnützigen wie privaten Trägern, auskömmlich zu wirtschaften. Wohlgemerkt- die Standards sind die gleichen. Tarifverträge müssen eingehalten werden, Pflegevorschriften werden durchgeführt. Nur bei den städtischen Häusern scheint es nicht möglich zu sein, dauerhaft ohne Defizit zu arbeiten.

Es wäre noch nachzuvollziehen, wenn die Heimkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner die niedrigsten der Stadt Karlsruhe wären. Doch weit gefehlt, die Entgelte bewegen sich im mittleren Sektor.
Die FDP- Fraktion sieht hier nur eine Lösung: die wirtschaftliche Leitung muss jenen übertragen werden, die mit ihren Einrichtungen gezeigt haben, dass sie zumindest die berühmte „schwarze Null“ erwirtschaften können.

Das heißt, die drei Pflegeheime sollten an einen Träger der freien Wohlfahrtspflege oder auch an einen privaten Pflegeheimbetreiber veräußert werden. Die FDP- Fraktion wird dies im Gemeinderat beantragen.

Karl- Heinz Jooß
FDP-Stadtrat

 
 

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