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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Mai 2015

Gemeinderat: "Charly" als Namensgeber

EIN SCHMUCKKÄSTCHEN ist das städtische Leichtathletikstadion in der Südweststadt, das nun Carl Kaufmann-Stadion heißt. Foto Fränkle

EIN SCHMUCKKÄSTCHEN ist das städtische Leichtathletikstadion in der Südweststadt, das nun Carl Kaufmann-Stadion heißt. Foto Fränkle

 

Leichtathletikarena wird zum Carl-Kaufmann-Stadion

Bislang ist Carl Kaufmann der erfolgreichste Karlsruher Leichtathlet aller Zeiten. "Charly" war zunächst für den Karlsruher TV und dann für den KSC gestartet.

Seine ersten deutschen Meistertitel gewann er über 200 Meter im Einzel und über 100 Meter mit der Staffel. Verletzungsbedingt spezialisierte er sich dann auf die 400-Meter-Distanz. Höhepunkt seiner sportlichen Karriere war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom über 400 Meter.

Kaufmann begründete nicht nur den Ruf von Karlsruhe als Laufsportstadt mit, auch neben der Aschenbahn machte er von sich reden. So war er bei der Gründung des SSC Karlsruhe sehr engagiert und gründete 1967 das Theater "Die Käuze".

Bereits im Sommer 2013 hatten die Fraktionen von CDU, SPD und KAL sowie die Stadträte Jürgen Wenzel und Eduardo Mossuto gemeinsam beantragt, das Leichtathletikstadion in der Südweststadt nach dem 2008 verstorbenen Ausnahmeathleten zu benennen. Am Dienstag beschloss nun der Gemeinderat mehrheitlich, dass die städtische Sportstätte künftig in "Carl-Kaufmann-Stadion" heißen wird, nachdem zwischenzeitlich die betroffenen Bürger- und Sportvereine dazu gehört worden waren.

Große Zustimmung fand  der Vorschlag beim Bürgerverein der Südstadt und der LG Region Karlsruhe. Dagegen hatte sich der SVK Beiertheim dafür ausgesprochen, statt der Umbenennung eine Erinnerungstafel aufzustellen, der Bürgerverein Beiertheim wollte aus historischen Gründen den Zusatz "Beiertheim"  mit aufgenommen haben. -fis-

 
 

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