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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Mai 2015

Hauptausschuss: Stadt kann Spenden entgegen nehmen

BLICK NACH HEUTE UND MORGEN: ZKM-Chef Peter  Weibel unternahm am Dienstag vergangener Woche mit OB Dr. Frank Mentrup und Mitgliedern des Hauptausschusses einen Rundgang durch den Hallenbau A. Foto: ZKM/Voelkl

BLICK NACH HEUTE UND MORGEN: ZKM-Chef Peter Weibel unternahm am Dienstag vergangener Woche mit OB Dr. Frank Mentrup und Mitgliedern des Hauptausschusses einen Rundgang durch den Hallenbau A. Foto: ZKM/Voelkl

 

Rahmenbedingungen für Projektpartnerschaft mit Burundi vorgestellt

Um Annahme von Spenden und eine Projektpartnerschaft mit Burundi ging es in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im ZKM-Medientheater.

Einstimmig beschloss das Gremium, so genannte allgemeine Zuwendungen in Höhe von insgesamt 348.164,25 Euro anzunehmen. Spenderinnen und Spender bedachten mit Geld und Sachwerten in Höhe von 4.248,21 Euro die Freiwilligen Feuerwehren in Stupferich, Bulach und Grünwinkel sowie mit 200 Euro die Kindertrauergruppe  "KIT" des Friedhofs- und Bestattungsamts. 17.050 Euro bekam die Heimstiftung für das Kinder- und Jugendhilfezentrum - auch für Unterricht von unbegleitenden minderjährigen Flüchtlingen in den Schulferien.

Über Geld für verschiedene Zwecke und Kunstgeschenke, insgesamt im Wert von  310.800  Euro darf sich das Kulturamt  freuen. Beträge von 200 und 120 Euro gingen an die Ortsverwaltungen Grötzingen und Hohenwettersbach, das Schulamt bekam Sachspenden im Wert von 4.808,10 Euro.

Außerdem wurden der Sozial- und Jugendbehörde 4.878,69, dem Stadtamt Durlach 3.559,25 und dem Zoologischen Garten 2.300 Euro angeboten. Im Rahmen des Stadtgeburtstages sollen das Kulltur- und das Gartenbauamt die Schöpfungen von Stadtteilprojekten, die mit 49.000 Euro bewertet werden, behalten dürfen.

Ebenso wie die Verwaltung kam  der Ausschuss zu dem Ergebnis, dass eine Projektpartnerschaft mit einer Kommune in Burundi  grundsätzlich möglich ist. Sinnvoll ist hier vor allem die Entsendung beziehungsweise der wechselseitige Austausch von Verwaltungsangehörigen sowie eine enge Kooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) vor Ort. Dafür soll ein Konzept mit detailliertem Kosten- und Finanzierungsplan erarbeitet werden. Eine endgültige Entscheidung will das Gremium allerdings vom Ausgang der Präsidentschafts- und Kommunalwahlen im Mai abhängig machen, da derzeit die politische Lage schwer einzuschätzen ist.

OB Dr. Mentrup empfahl, sich in Zusammenarbeit mit GIZ, Land und Bund auf eine Stadt zu einigen und sich "an den  Erfahrungen des Landes zu orientieren, das schon eine Partnerschaft mit Burundi hat". Im Herbst werde es dann eine umfangreichere Vorlage geben.

Und nach der Sitzung führte ZKM-Chef Peter Weibel den Ausschuss durch die Einrichtung und informierte die Stadträtinnen und Stadträte über den Planungsstand der Ausstellung „Globale Digitale“. -cal-

 
 

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