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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Mai 2015

Landesausstellung: Staatsmann und barocke Lebensfreude

ERÖFFNETEN KARL-WILHELM-AUSSTELLUNG: Staatssekretär Jürgen Walter, Prinz Bernhard von Baden, BLM-Chef Prof. Dr Eckart Köhne und OB Dr. Frank Mentrup (von links). Foto: BLM

ERÖFFNETEN KARL-WILHELM-AUSSTELLUNG: Staatssekretär Jürgen Walter, Prinz Bernhard von Baden, BLM-Chef Prof. Dr Eckart Köhne und OB Dr. Frank Mentrup (von links). Foto: BLM

 

Großer Andrang bei Eröffnung der Karl-Wilhelm-Ausstellung

Die Eröffnung der Karl-Wilhelm-Ausstellung im Badischen Landesmuseum hatte eine solch gewaltige Resonanz, dass nicht einmal die Hälfte der Interessierten im Gartensaal des Schlosses Platz fand.

Museumschef Prof. Dr. Eckart Köhne zog bei der „Vernissage“ eine Parallele zur heutigen Stadt. Denn auch 1715, als Karl Wilhelm den Grundstein für Schloss und Stadt legte, habe es sich um eine einzige Baustelle gehandelt. Er bescheinigte dem Fürsten, ein guter Staatsmann gewesen zu sein, der er es geschafft trotz barocker Lebensfreude geschafft habe, die Staatsschulden dank eine umsichtigen Finanzpolitik zu halbieren.

Staatssekretär Jürgen Walter wünschte als Vertreter des Schirmherrn, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Schau viele Besucherinnen und Besucher. Walter  vergaß aber nicht zu erwähnen, dass das Land 1,35 Millionen Euro zur Finanzierung der beiden Karlsruher Landesausstellungen zum Stadtjubiläum beisteuere. Für OB Dr. Frank Mentrup ist die Ausstellung "ein wunderbares Geschenk". Er dankte Köhne, dass er sich kurz nach der Amtsübernahme zu ihr entschlossen habe. Prinz Bernhard von Baden, zweiter Schirmherr, bekannte eine gewisse Wehmut, sei das Schloss doch 200 Jahre lang Heimat seiner Familie gewesen. Jetzt sei Karl Wilhelm dorthin zurückgekehrt. -erg-

 
 

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