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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Mai 2015

Messe-GmbH: Umsatz um 12 Prozent gesteigert

DER GESCHÄFTSBEREICH MESSE erzielte in der KMK Bilanz 2014 die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr: Von 16,5 Millionen Euro stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 18,7 Millionen Euro.  Foto Fränkle

DER GESCHÄFTSBEREICH MESSE erzielte in der KMK Bilanz 2014 die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr: Von 16,5 Millionen Euro stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Foto Fränkle

 

Geschäftsausbau mit starkem Fokus auf internationalem Messe- und Kongressgeschäft

Auf dem richtigen Weg sieht der Aufsichtsrat die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) und genehmigte die von der Geschäftsführung vorgelegte Bilanz des Geschäftsjahres 2014.

„Der stetige Anstieg des operativen Ergebnisses beruht auf der Grundlage der richtigen und vor allem zukunftsorientierten strategischen Weichenstellungen und der hervorragenden Leistungen der Mitarbeiter“, stellte die Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, fest. "Ein weiterer Ausbau des deckungsbeitrags-relevanten Geschäftes mit einem starken Fokus auf das internationale Messe- und Kongress-Geschäft", müsse folgen.

Die KMK steigerte den Umsatz von 25,9 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 29 Millionen Euro. Im Fünf-Jahres-Vergleich stieg der Umsatz um 12,2 Millionen Euro (Umsatz 2009: 16,8 Millionen) was einem Plus von 73 Prozent entspricht.

„Seit 2009 setzen wir auf eine dynamische Wachstums-Strategie, die nun Früchte trägt", erläutert KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz. Das Messe-Portfolio habe durch Zukäufe, Eigenentwicklungen und langfristige Vertragsgestaltung "eine stabile und steuerbare Basis" bekommen. Das Betriebsergebnis konnte deutlich verbessert werden, und die Belastung verringerte sich von minus 12,95 Millionen Euro in 2013 auf minus 11,16 Millionen Euro. Damit sinkt der Verlustausgleich, den die Stadt ihrer 100prozentigen Tochter gewährt, für das Jahr 2014 um 1,8 Millionen Euro.

In das Betriebsergebnis gehen – im Unterschied zu vielen anderen Messen – auch die kompletten Hallenkosten mit 8,9 Millionen Euro (Miete und Gebäudeunterhalt) ein. „An jedem ersten Januar schlagen knapp 10 Millionen Euro Infrastrukturkosten zu Buche, ohne dass eine einzige Veranstaltung stattgefunden hätte", sieht es Bürgermeisterin Luczak Schwarz sehr positiv "dass die KMK es geschafft hat, den Ausgleich der Stadt fast ausschließlich für diese Infrastrukturkosten zu benötigen und nicht mehr für das  operatives Geschäft.“

Im letzten Jahr konnte die KMK insgesamt 7.860 Aussteller und 759.525 zu Messen und Kongressen in Karlsruhe begrüßen. „Hervorzuheben ist, dass 360.000 Besucher überregionaler, nationaler und internationaler Herkunft waren", verweist Britta Wirtz auf Effekte für Stadt und Region: "Schon jetzt sind etwa 1.800 Arbeitsplätze direkt und indirekt durch das Geschäft der KMK induziert.“ -red-

 
 

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