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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Mai 2015

Kultur: Von wegen angestaubt

BUNT UND LEBENDIG: Das Musikfest sorgte für beste Stimmung.Foto: Fränkle

BUNT UND LEBENDIG: Das Musikfest sorgte für beste Stimmung.Foto: Fränkle

 

Musikfest beleuchtete alle Facetten der Blasmusik

Blasmusik? Das klingt für viele nach Märschen, Volksfesten und Bierzelt. Dass das längst überholte Klischees sind, stellte das Landesmusikfest Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende eindrücklich unter Beweis.

„Blasmusik grenzenlos“ beleuchtete an drei Tagen sämtliche Facetten des Genres und bescherte Karlsruhe ein „wunderbares Geburtstagegeschenk“ (OB Mentrup). Eine Klangwelle schwappte über die Innenstadt und blies ihr Publikum schlichtweg um.

Glückliche Gesichter allerorten. Beim großen Festumzug der Spielmannszüge, Brass Bands, Alphorngruppen oder Blasorchester oder bei zahllosen Konzerten und Partys mit Kultbands wie den in Windeseile ausverkauften Mnozil Brass.

Beschwingte Flaneure ließen sich einfach treiben. Von Platz zu Platz, von Straße zu Straße und in der sicheren Gewissheit, dass die Wundertüte noch einiges für sie bereit hält. Musik gab es allerorten. In stündlichem Takt auf vielen Bühnen oder beim spontanen Ständchen zwischendurch. Überall Applaus. „So viel Musik war nie in Karlsruhe“ sagte der Präsident des Bunds Deutscher Blasmusikverbände, Patrick Rapp, als am Sonntag vor dem Schloss 59 Musikvereine Europahymne und Deutschlandlied, aber auch „We will rock you“ intonierten, man behalte alles in bester Erinnerung.

Das Gelingen der Leistungsschau ist der Verdienst vieler. Einer aber hat mit besonders viel Herzblut zu deren Erfolg beigetragen - Michal Weber vom Blasmusikverband Karlsruhe. Für sein Engagement bekam er aus den Händen von Staatssekretär Jürgen Walter die Stauffermedaille. -maf-

 
 

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