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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Mai 2015

Gemeinderat: „Bleiben Sie am Ball"

Lob für Jahresbilanz des Behindertenbeirats

Barrierefreiheit, Leichte Sprache, Inklusion, Stadtplan für Menschen mit Behinderungen - die Arbeit geht dem ehrenamtlichen städtischen Behindertenbeirat nicht aus. Im Gegenteil. Immer wieder sind die Lobbyarbeiter in eigener Sache gefragt, führen Gespräche mit Politik und Verwaltung, beteiligen sich an Arbeitsgruppen und Ausschüssen und kämpfen für Selbstverständlichkeiten. Ein mühsames Unterfangen, das oft nur schleppend vorankommt.

Was sich getan hat, bilanziert der Jahresbericht des Behindertenbeirats. Erstaunt war CDU-Stadträtin Karin Wiedemann, dass manches in der Schwebe sei, was sie längst umgesetzt wähnte. „Weiter so“ ermunterte sie den Beirat trotzdem nicht aufzugeben und Schwerpunkte zu setzen.

Trotz aller Widrigkeiten sei einiges auf den Weg gebracht worden hatte Dr. Raphael Fechler für die SPD „größten Respekt“ vor der „tollen Arbeit“ des Gremiums. Von einer „eindrucksvollen Dokumentation“ sprach GRÜNE-Stadrat Alexander Geiger, der sich über schleppende Dialogprozesse und die unbefriedigende öffentliche Toilettensituation in der City ärgerte. „Bleiben Sie am Ball“ unterstützte er den „wichtigen Ideengeber“ und „unverzichtbaren Partner“.

Lob für Engagement und Durchhaltevermögen zollten der Interessenvertretung um Vorsitzenden Andreas Baeske nicht nur KULT-Sprecher Uwe Lancier, sondern auch GfK-Stadtrat Friedemann Kalmbach, der auch für die FDP sprach. Die schiere Komplexität der Themen sei eine „ungeheure Zumutung“ für einen so kleinen Beirat,  aber da sei  ja ein „gutes Team“ zusammen. -maf-

 
 

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