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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Mai 2015

Zukunft: Vision für Neureut im Jahr 2020

FOKUSSIERT: Bürgerinnen und Bürger studieren die Pläne für eine Weiterentwicklung ihres Stadtteils in der Badnerlandhalle. Foto: Knopf

FOKUSSIERT: Bürgerinnen und Bürger studieren die Pläne für eine Weiterentwicklung ihres Stadtteils in der Badnerlandhalle. Foto: Knopf

 

Bürgerideen zum Finale des Stadtteilentwicklungsplans vorgestellt

Wie soll Neureut im Jahr 2020 aussehen? Über ein Jahr hinweg setzten sich Bewohner innerhalb des integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts mit unterschiedlichen Themen ihres Stadtteils auseinander. Sie besprachen Ideen zur Radwegsituation, Barrierefreiheit oder Wohnflächenentwicklung.

Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Grünverbindung als einem „grünen Band“ im Stadtteil. Im sozialen Bereich wurde die Idee eines Quartiermanagers diskutiert. Jugendliche entwickelten ein Konzept für einen „Dirt-Park“, einem Rad-Parcours. Moderiert wurden die Bürgerideen vom Büro Reschl Stadtentwicklungsplan.

Dabei wurden Handlungsempfehlungen und Leitziele formuliert, die bei der Abschlussveranstaltung kürzlich in der Badnerlandhalle vorgestellt wurden.
Erfreut über die hohe Resonanz zeigte sich Richard Reschl vom gleichnamigen Büro. „Es ist schön, wie intensiv innerhalb der Bürgerschaft diskutiert wurde. Das spricht eindeutig für diesen Stadtteil und dieses Pionierprojekt, das sich unter anderem mit Mobilität, Bildung, Kultur oder Sozialem befasst.“ Nach dem Abschluss des Projekts seien nun Politik und Verwaltung am Zuge.

Im Namen des Ortschaftsrats bedanke sich Ortsvorsteher Jürgen Stober bei allen, die sich eingebracht haben. Stober: „Es war ein langer Weg, aber man durfte feststellen wie viele sich mit unserem Stadtteil identifizieren.“

Philipp König, Projektleiter des Stadtentwicklungsprozesses, griff etliche Themen wie Neue Mitte, Erhalt des dörflichen Charakters oder Verkehrsplanung auf. Anschließend waren die Fokusgruppen der Bürger am Zuge. Diese hatten zahlreiche Ideen erarbeitet: Darunter waren Ausbau der Radwege, Dirt-Park als Angebot für die Jugendlichen sowie Flächen für Kinder mit Bolzplatz südlich von Fortuna Kirchfeld, Sensibilisierung von Gastronomie und Handel für Barrierefreiheit, Tauschbörsen, Mehrgenerationenprojekte, Wohnen für junge Familien, Aufwertung des Neureuter Sees, Möblierung des Ortskerns, Maßnahmen gegen Lärm oder der Wunsch nach einem Quartiersmanager als Anlaufpunkt. -voko-

 
 

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