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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Juni 2015

Festivalsommer: Sternstunden in Licht und Klang

STRAHLEN ÜBER DER STADT: Die 32 Lichtsäulen sind noch heute zu sehen und laufen morgen im Rahmen der Eröffnungsshow vor dem Karlsruher Schloss zusammen. Foto: Fränkle

STRAHLEN ÜBER DER STADT: Die 32 Lichtsäulen sind noch heute zu sehen und laufen morgen im Rahmen der Eröffnungsshow vor dem Karlsruher Schloss zusammen. Foto: Fränkle

EINEN SOMMERNACHTSTRAUM erlebten die Geburtstagsgäste im Karlsruher Schlossgarten. Wechselnde Ensembles des Badischen Konservatoriums bestritten das fulminante Eröffnungskonzert. Foto: Bastian

EINEN SOMMERNACHTSTRAUM erlebten die Geburtstagsgäste im Karlsruher Schlossgarten. Wechselnde Ensembles des Badischen Konservatoriums bestritten das fulminante Eröffnungskonzert. Foto: Bastian

 

Leuchtende Säulen und Welturaufführung am 300. Stadtgeburtstag

Die Zeitreise vom Gestern ins Heute ist gestartet. Am Mittwoch kurz vor 23 Uhr , auf den Tag genau 300 Jahre nachdem Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach den Grundstein für sein neues Schloss und damit die Residenz „Carolsruhe“ gelegt hatte, schießen nacheinander 32 Lichtsäulen in den Nachthimmel über Karlsruhe.

Die leuchtenden Installationen stehen für 32 Persönlichkeiten der Karlsruher Geschichte. Riesige Skytracker an Standorten, die einen Bezug zu Heinrich Hertz, Henriette Obermüller, Walter Bensemann oder anderen der 32 Reisebegleiter haben, erzeugen die Lichtsäulen.

Das  Leuchten am Firmament setzten OB. Dr. Frank Mentrup und Ortsvorsteherin Alexandra Ries mit einem Knopfdruck auf dem Turmberg in Gang. Das Wahrzeichen Durlachs, der „Mutter Karlsruhes“, war Schauplatz des Kick Off des Festivalsommers. Den 300. Stadtgeburtstag „in Frieden und voller Begeisterung feiern zu können, ist das schönste Geschenk“, betonte dabei Mentrup. Für Karlsruhe gelte es jetzt, auf der Basis des „tollen Wir-Gefühls“ die eigenen Stärken weiterzuentwickeln und selbstbewusster nach außen zu treten. Dazu wünschte Ries dem Geburtstagskind Karlsruhe "eine engagierte Bürgerschaft."

Der Knopfdruck auf dem Turmberg war gleichzeitig das Signal für eine umjubelte musikalische Welturaufführung gut sieben Kilometer weiter im Karlsruher Schlossgarten. Eigens für diesen Abend und als Soundtrack zur per Liveschaltung übertragenen Lichtinstallation erklang Urmas Sisaks „Karlsruhe 300 - Sternstunden“. Der Este („Karlsruhe, ich liebe dich“) vetonte eigens für diesen Anlass die Sternenkonstellation vom 17. Juni 1715 für Klavier zu acht Händen.

Zuvor hatte das Badische Konservatorium beim Eröffnungskonzert auf der Freibühne des KA300-Pavillons die Geschichte der Fächerstadt mit Stücken vom Barock bis in die Gegenwart musikalisch nachgezeichnet. Ein Sommernachtstraum mit gebannt lauschender Zuhörerschar.  .-maf-/-trö-

 
 

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