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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Juni 2015

Grünwettersbach: Ziel ist bessere Aufenthaltsqualität

GRÜNWETTERSBACH: Mehr Aufenthaltsqualität laut Bürgerwerkstatt ist für den Bereich der Nachversorgung dringendes Ziel. Foto: Knopf

GRÜNWETTERSBACH: Mehr Aufenthaltsqualität laut Bürgerwerkstatt ist für den Bereich der Nachversorgung dringendes Ziel. Foto: Knopf

 

Es geht voran mit dem Sanierungsgebiet Grünwettersbach. Nach Stadtteilspaziergang und Auftaktveranstaltung stand kürzlich eine Bürgerwerkstatt im Höhenstadtteil auf der Agenda.

Dabei wurden die Anregungen der Bürger nach Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ in einer Bestandsanalyse zusammengefasst und weiter diskutiert.

„Dass wir es ins Stadtsanierungsprogramm geschafft haben, ist ein echter Meilenstein. Gemeinsam mit den Bürgern sollen nun die Sanierungsziele festgelegt werden“, so Bürgermeister Michael Obert. Künftig stehen für die Fördermaßnahmen 1,66 Millionen Euro zur Verfügung.

Nach der Begrüßung von Ortsvorsteher Rainer Frank hatte Stadtplaner Thomas Sippel das Wort, der diverse Projekte ansprach. So habe eine Umfrage ergeben, dass im Sanierungsgebiet bei Wohnungseigentümern ein relativ hoher energetischer Optimierungsbedarf besteht. Eines machte der Stadtplaner aus Stuttgart deutlich: „Alles was wir heute besprechen, sind Planvorstellungen. Nichts ist in Stein gemeißelt.“ Im Juli sollen die weiter entwickelten Sanierungsziele dem Ortschaftsrat vorgestellt und im Herbst mit Gemeinderatsbeschluss festgelegt werden.

Beim Nahversorgungszentrum wurde fehlende Aufenthaltsqualität konstatiert. Ziel sei es, mehr Leben auf die Ost-Seite bei der Metzgerei zu bekommen - durch Marktstände oder neue Beleuchtung. Bei Eiscafé und Bäckerei sollen Stellplätze wegfallen, der Bereich abgeschirmt und mit neuem Belag versehen werden. Bei der Ziegelhütte ist die Schaffung von Wohnraum geplant. Beim Alten Schulhaus wird der Fokus auf Kindergarten mit Kita gelegt. Überlegungen zu einer Markthalle seien dagegen unrealistisch. Der „schwierigste Brocken“ sei der Lindenplatz. Der Platz sei zu verlärmt und eigentlich so, dass am ehesten „ein Abschied davon“ Sinn mache, so Sippel. -voko-

 
 

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