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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Juni 2015

Stadtgeburtstag: Attraktion am Schloss

AUF DEM STAMMSITZ: OB Mentrup mit Stifter Bernhard Prinz von Baden und Ehefrau Stephanie (r.), Max Markgraf von Baden und Ehefrau Valerie (l.) sowie dem Künstler Stefan Strumbel (h.). Foto: Fränkle

AUF DEM STAMMSITZ: OB Mentrup mit Stifter Bernhard Prinz von Baden und Ehefrau Stephanie (r.), Max Markgraf von Baden und Ehefrau Valerie (l.) sowie dem Künstler Stefan Strumbel (h.). Foto: Fränkle

 

Bronzestuhl als Geburtstagsgeschenk des Hauses Baden

(bw) Das Geschenk des Hauses Baden zum 300. Stadtgeburtstag ist schon jetzt zum Besuchermagnet im Schlossgarten geworden.

Ganz im Sinne des Stifters, Bernhard Prinz von Baden, ist die überdimensionale Bronzeplastik, ein Stuhl mit einem Baumstumpf als Basis, nur selten unbesetzt. Das Denkmal, geschaffen von Stefan Strumbel, solle ein "Ort der Ruhe" sein, unterstrich Prinz Bernhard nach der feierlichen Enthüllung am Vorabend des 300. Gründungsdatums Karlsruhes. Der Stuhl sei "eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, Platz zu nehmen, zu träumen und nachzudenken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", so Prinz Bernhard.

Karlsruhe ist auch für Strumbel "ein Stück Heimat". Er komme aus Karlsruhe und habe seine Wurzeln hier, bekannte der Künstler, der schon mit seiner überdimensionalen, schrillen Kuckucksuhr anlässlich der Ausstellung "900 Jahre Baden" an der Schlossfassade auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Für OB Dr. Frank Mentrup ist das Denkmal auch ein Zeichen dafür, dass der Faden zwischen der Stadt und dem Haus Baden nie abgerissen sei. Der Stuhl werde ein begehrter Selfie-Punkt, sagte das Stadtoberhaupt voraus.

 
 

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