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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Juli 2015

Gemeinderat: Instrumentarien zur Aufwertung

ENTWICKLUNGSPOTENZIALE SICHERN: Vorbereitende Untersuchungen sollen städtebauliche Missstände in der östlichen Innenstadt mit Kaiserstraße näher unter die Lupe nehmen. Nächster Schritt ist die Festlegung eines Sanierungsgebiets. Foto: Fränkle

ENTWICKLUNGSPOTENZIALE SICHERN: Vorbereitende Untersuchungen sollen städtebauliche Missstände in der östlichen Innenstadt mit Kaiserstraße näher unter die Lupe nehmen. Nächster Schritt ist die Festlegung eines Sanierungsgebiets. Foto: Fränkle

 

Plenum leitet vorbereitende Untersuchungen für Teile östlicher Innenstadt ein / Satzungen

Das vom Gemeinderat auf den Weg gebrachte integrierte Stadtentwicklungskonzept - Karlsruhe 2020 (ISEK) sieht vor, in der östlichen Innenstadt Wohn- und Lebensqualität zu steigern, die Kaiserstraße im Rahmen der Kombilösung als Einzelhandelsachse und Flaniermeile zu entwickeln.

Weitere Ziele sind,  Aufenthaltsqualität, bauliche Struktur und Nutzungsvielfalt zu verbessern sowie in einem intensiven Bürgerdialog mögliche Sanierungsziele beim Ausbau der Wohnfunktion auszuarbeiten. Vor allem soll sich auch die vom KIT ausgehende Dynamik durch bessere Einbindung des Campus Süd in der Stadtstruktur ausprägen.

Um diese Ziele sicherstellen zu können, folgte der Gemeinderat auf seiner jüngsten Plenarsitzung dem Vorschlag des Bürgermeisteramts, die vorbereitenden Untersuchungen zur Festlegung eines Sanierungsgebiets „Innenstadt-Ost“ einzuleiten. Die förmliche Festlegung und der Antrag auf Fördermittel für ein städtebauliches Erneuerungsprogramm sollen dann im Herbst 2016 erfolgen. Mit dem dazu einstimmig gefassten Beschluss gab das Plenum auch sein Plazet für Satzungen über ein besonderes Vorkaufsrecht für die Quartiere „Östliche Kaiserstraße“ und „Südliches Innenstadtquartier Kreutzstraße“.

In der von Billigläden, Leerständen und ausufernden Werbeanlagen geprägten östlichen Kaiserstraße soll die Satzung dem Trading-Down-Effekt entgegenwirken und Nutzungen eindämmen, die eine Sanierung erschweren. Dazu gehören das Umfeld störende Gaststätten, Bars, Beherbergungsbetriebe, Bordelle, Spielsalons, Spielhallen, Bowlingbahnen oder Diskotheken. Die Satzung für die südliche Kreuz- und Adlerstraße soll deren Entwicklungspotenzial als wichtige „Eingangsschleusen“ von der Südstadt und dem Badischen Staatstheater in die Innenstadt sichern. -trö-

 
 

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