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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. August 2015

Kinder: CDU besucht Spielplatz

IMMER WAS ZU TUN: CDU hat den Indianerspielplatz an der Rüppurrer Straße bei ihrer Sommertour  begutachtet.  Foto: Fränkle

IMMER WAS ZU TUN: CDU hat den Indianerspielplatz an der Rüppurrer Straße bei ihrer Sommertour begutachtet. Foto: Fränkle

 

Nachbarn um Sicherheit besorgt, Gartenbauamt klärt auf

Rund 400 Spielplätze gibt es in Karlsruhe - nur ein Teil der vom Gartenbauamt (GBA) zu betreuenden Anlagen. Lärm, Dreck, Drogen sind Dauerprobleme. Begehungen, To-do-Listen, eine Art Kreislauf.

Die CDU-Fraktion hat sich zum Auftakt ihrer Sommertour am gut nachgefragten Indianerspielplatz an der Rüppurrer Straße umgesehen, sich Schilderungen besorgter bis aufgebrachter Bürger, darunter Mitarbeiter angrenzender Kitas, angehört. Letztere sagten, sie behielten das Geschehen tagsüber im Auge.

Als wichtiges Anliegen vorgebracht: Patrouillen des Kommunalen Ordnungsdiensts (KOD) abends und nachts. Die KOD-Kapazitäten sind aber mindestens so begrenzt wie die des GBA. Bürger Fritz Bertsch hatte mit ausgehängtem Text- und Bildmaterial dokumentiert, was an dem Spielplatz und vielen anderen an Müll und Missständen anfalle.

Abseits des separaten, sicherheitshalber abgesperrten schiefen Totempfahls sei die bearbeitete Anlage „noch ganz gut in Schuss“, erklärte GBA-Leiter Helmut Kern. An das Kindheitswohl gefährdenden Orten werde zuerst eingegriffen, alles andere, nicht Sicherheitsrelevante habe zwangsläufig nachrangige Priorität. Brennpunkte sind andere. Die Vorsitzende des Bürgervereins Südstadt, Dr. Martina Hillesheimer, lobte: „Erste Hilfe, dass der Spielplatz bespielbar bleibt, haben Sie geleistet.“ Zugleich sei das nachbarschaftliche Engagement „ein Modell, wie es gehen könnte“.

Gestern sprach die CDU im Café Kehrle mit pflegenden Angehörigen. Die Beratungsstelle für Prostituierte (Luisenstraße) steht am 4. September auf dem Plan. -mab-

 
 

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