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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. August 2015

Stimen aus dem Gemeinderat: CDU: Soziale Stadt Karlsruhe - stark durch ehrenamtliches Engagement

CDU-Stadtrat Dr. Thomas Müller

CDU-Stadtrat Dr. Thomas Müller

 

Sind Sie eine von drei Karlsruherinnen und Karlsruhern, die sich statistisch gesehen ehrenamtlich engagieren? Wenn ja, dann danke ich Ihnen herzlich dafür. Durch Ihren Einsatz stellen Sie sicher, dass unsere Stadt weiterhin funktioniert, egal ob Sie sich nur zeitlich beschränkt im Rahmen des Stadtgeburtstages oder schon seit vielen Jahren in Vereinen und Gruppen einbringen.

Wenn Sie leider noch zur 2/3-Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger gehören, die noch nach dem passenden Projekt für Ihr Engagement suchen, dann hilft Ihnen vielleicht die diesjährige Sommertour der CDU-Fraktion. Auch 2015 besuchen wir in den Sommerferien vor allem soziale Einrichtungen und von Ehrenamtlichen getragene Projekte im Bereich der Jugend- und Sozialarbeit.

Vor wenigen Tagen trafen wir uns beispielsweise zu einem äußerst informativen und aufschlussreichen Gespräch mit pflegenden Angehörigen, die sich regelmäßig für einen Erfahrungsaustausch zum  "Café Auszeit" treffen. Zu einem nächsten Termin lade ich Sie gemeinsam mit meinen Stadtratskolleginnen und -kollegen der CDU-Fraktion herzlich ein. Am 11. September besuchen wir die „Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe“. Ein sehr interessantes Projekt, bei dem generationenübergreifend handwerklich zusammengearbeitet wird. Treffpunkt ist um 17 Uhr in der Hohenwettersbacher Straße 38-40.

Sie erkennen bereits an nur diesen zwei Veranstaltungen, wie mannigfaltig der "Sozialbereich" ist. Hier profitieren wir besonders  von Ehrenamtlichen. Ob in der Seniorenarbeit, bei den verschiedenen Wohlfahrtsverbänden, in Selbsthilfegruppen oder auch in einem nur für kurze Zeit bestehenden Projekt. Überall dort wären ohne Ihr ehrenamtliches Engagement die Angebote  nicht zu erbringen  - sie wären nicht finanzierbar.

"Ohne Ehrenamt wären soziale Aufgaben so nicht leistbar"

Dieses Grundprinzip, die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Kräften, wird das tragende Fundament bleiben. Dieses erhält uns die breite Basis unserer sozialen Angebote, die wegen der notwendigen Einsparungen im städtischen Haushalt von Einschnitten nicht verschont bleiben werden. Im nun gestarteten Haushaltsstabili¬sierungsprozess wird auch der Sozialhaushalt als  größter Ausgabeposten seinen Beitrag zu den Einsparungen leisten müssen. Es wird schwierig und bedarf großer Anstrengungen alle unsere heutigen Standards und die Angebotsvielfalt zu halten.

Lassen Sie mich an dieser Stellen dennoch  festhalten: Zuschüsse von jährlich mehreren Millionen Euro an soziale Träger und Einrichtungen für Beratungs-, Förder- und Hilfsprogramme sind langfristig gut investiertes Geld und deutlich günstiger, als wenn die Leistungen die Stadt selbst erbringen müsste. Das Prinzip der Subsidiarität müssen wir erhalten. Wir unterstützen die freien Träger bei ihren Aufgaben.

Unser Ziel ist unverändert klar: Karlsruhe muss eine soziale Stadt bleiben. Ihr ehrenamtlicher Einsatz ist dazu eine große Hilfe. Ich  ermuntere Sie: Seien Sie weiterhin Vorbild für andere Bürgerinnen und Bürger und motivieren Sie diese, sich auch ehrenamtlich einzubringen.

Dr. Thomas Müller

CDU-Stadtrat

 
 

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