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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. August 2015

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Auf den Hund gekommen

FDP-Stadtrat Tom Høyem

FDP-Stadtrat Tom Høyem

 

Ein Hund ist direkt, ehrlich, treu und unmittelbar. Verlangend und gebend zugleich. Aber leider auch polarisierend. Er erhöht für die einen die Lebensqualität, während seine Anwesenheit und sein Verhalten bei anderen für Ärger, Stress oder Angst sorgen. Dieser Konflikt ist nicht einfach zu lösen. Erst recht nicht im Kontext einer Großstadt, die versucht, für alle Bürgerinnen und Bürger Erholungsraum vorzuhalten.

Beim Hund besteht hier das größte Problem in der Konfrontation zwischen unverantwortlichen (oder auch unerfahrenen) Hundebesitzern, Hundehassern oder Hundephobikern. Ein Zusammentreffen endet häufig mit Streit, Beleidigungen und Ärger.

Karlsruhe weist extra Hundeauslaufflächen aus. Nur leider verdienen diese Flächen den Namen nicht. Radwege führen direkt daran vorbei und die Flächen sind Teil der Fußwege im Naherholungsgebiet; der Ärger ist vorprogrammiert. Auch ein erzogener Hund in verantwortungsbewussten Händen erschrickt, wenn ein Fahrrad an ihm vorbeifährt, wenn ein Radfahrer klingelt. Ein Spaziergänger erschrickt seinerseits, wenn ein gutmütiger aber tobender, spielender Hund auf ihn zurennt. Alle Verhalten sich angemessen, aber passen nicht zusammen.

Wir wollen Hundeauslaufflächen schaffen, die diesem Namen Ehre machen und stressfreie Naherholung für Hund und Halter ermöglichen; ein eigenes Hundedorf für Karlsruhe wäre eine schöne Aussicht.

Tom Høyem

FDP-Stadtrat

 
 

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