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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. September 2015

Kombilösung: Neuer alter Marktplatz

ALS WÄRE NICHTS GEWESEN: Die Oberfläche des Marktplatzes ist fast vollständig wiederhergestellt und die Basis für die künftige unterirdische Haltestelle und deren Zugänge gelegt. Foto: Müller-Gmelin

ALS WÄRE NICHTS GEWESEN: Die Oberfläche des Marktplatzes ist fast vollständig wiederhergestellt und die Basis für die künftige unterirdische Haltestelle und deren Zugänge gelegt. Foto: Müller-Gmelin

 

Teile der Tunnelvortriebsmaschine sollen bald demontiert und geborgen werden

Damit „Giulias“ Durchbruch Früchte trägt, nimmt die Kombilösung, nehmen die künftigen unterirdischen Haltestellen in der Kaiserstraße weiter Gestalt an. Als Vorbereitung für den Erdaushub an den Stationen Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz dient auch die Montage der aufgeständerten Wasserleitung (Havarieleitung).

Zwischen Durlacher Tor und Adlerstraße mit den Rohrbrücken über die Kapellenstraße, über die Bahngleise westlich der Kapellenstraße und der Waldhornstraße ist dies laut Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG, Bauherrin) beendet. Die fertige Havarieleitung befindet sich dann auf der Nordseite der Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Durlacher Tor: als weitere Sicherung für den Erdaushub unter dem Kaiserstraßen-Deckel.

Die Endposition der Tunnelvortriebsmaschine ist erreicht. Das Wasser, das für den Druckausgleich für Giulias Einfahrt in die Zielgrube befördert wurde, sollte Ende dieser Woche wieder abgepumpt werden. Teile des Nachläufers des Riesenbohrers werden dann demontiert und in Richtung Durlacher Tor transportiert. Das Schneidrad und der Schildschwanz werden ab Ende September abgebaut und aus der Zielgrube am Mühlburger Tor gehievt.

Westlich der Kreuzung Kaiserallee/Reinhold-Frank-Straße finden Bewehrungen für die Rampenwände statt. Nächste Woche erfolgen die ersten Schritte zur Verlegung der Reinhold-Frank-Straße in ihre ursprüngliche Lage. Dieser Prozess ist in sechs Phasen untergliedert und soll Ende Oktober abgeschlossen sein.

Auf dem Deckel des Gleisdreiecks, nordwestlich des Marktplatzes, haben indes die Auffüllarbeiten begonnen. Im Tunnelabschnitt in der Durlacher Allee zwischen der Haltestelle Durlacher Tor und dem Bereich Bernharduskirche werden weitere Sohlen hergestellt. Im Rampenbereich laufen die Arbeiten an den restlichen sechs Wänden.

Auf dem Marktplatz erfolgt weiter die Oberflächenherstellung für den provisorischen Endzustand. Zunächst fanden (Asphalt-)Arbeiten vor der Stadtkirche statt, ab dieser Woche war auch die Karl-Friedrich-Straße nördlich des Rondellplatzes dran. Für den Bereich ist der KASIG zufolge jetzt davon auszugehen, dass die Straßenoberfläche bis Ende September wiederhergestellt und nutzbar sein wird.

Am künftigen Kombibauwerk, in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor, beginnt die Herstellung der Sohle im Düsenstrahlverfahren (DSV). Das Einbringen der Auftriebsanker südlich der Baumeister-/Hermann-Billing-Straße ist zu einem Viertel fertig gestellt. Mittlerweile ist auch fast die Hälfte der Deckel des U-Halts Kongresszentrum betoniert. Im südlichen Rampenbereich läuft das Herstellen des letzten Abschnitts der DSV-Sohle. -red-/-mab-

 
 

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