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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Oktober 2015

Städtepartnerschaft: Gemeinsam für die Jugend aktiv

Der Stadtjugendausschuss, im Bild Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier, und Krasnodars Jugendorganisation haben einen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit unterzeichnet - im Beisein von OB Evlanov und EB Jäger. Foto: Blume

Der Stadtjugendausschuss, im Bild Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier, und Krasnodars Jugendorganisation haben einen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit unterzeichnet - im Beisein von OB Evlanov und EB Jäger. Foto: Blume

 

Delegation in Krasnodar: Vertrag fix / Gipfel geplant

„Von den Jugendlichen wird es abhängen, wie sich die künftige Weltordnung gestaltet. Je besser wir uns kennenlernen, desto friedvoller unser Umgang“, sagte Krasnodars Bürgermeisterin Tatjana Sinjugina vergangenen Sonntag im Gespräch mit Gästen aus Karlsruhe und Nancy.

Der französische Bürgermeister für Internationale Beziehungen, Jean-Michel Berlemont, gehörte auf Vermittlung des Ersten Bürgermeisters Wolfram Jäger, den er dafür Botschafter nannte, der Runde an, die entschied, einen trinationalen Jugendgipfel in Augenschein nehmen und planen zu wollen. Angedacht ist, sich die nächsten drei Jahre je an wechselndem Ort dem Frieden zu widmen. Jäger begrüßte die Basis eines schönen, einer EU-Förderung würdigen Leitprojekts.

Tags zuvor war im Rahmen des Besuchs zum spektakulär zelebrierten 222. Stadtgeburtstag ein „Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen der Jugendverwaltung Krasnodar und dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe“ bis 2020 unterzeichnet worden. Studienfahrten, Austausch von Fachkräften, Gewaltprävention, Ehrenamt – all das und mehr soll fortwährend fokussiert und vollzogen werden. Die städtische Duma-Vorsitzende, Vera Galuschko, betonte, für die in der Millionenstadt große Zahl Jugendlicher werde alles Erdenkliche getan. Auch das Zusammenwirken besonders, aber nicht nur mit der Jugend der Partnerstädte bezeichnete sie als großes Anliegen.

Ein Bild davon, was Krasnodar der Jugend bietet, machten sich Berlemont und Jäger beim Rundgang über das Festgelände mit Parkour-, Lies- und Spielaktionen. Russische Literatur war Leitmotiv des Jugendfests, dessen Feier am Abend ebenso wie die offizielle, ebenfalls von jungen Akteuren als Bühnenkünstler maßgeblich mitgestaltete Show zum Stadtgeburtstag knapp 80.000 Menschen bestaunten und bejubelten. -mab-

 
 

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