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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Oktober 2015

Umwelt: Unkraut verbrühen

HEISSES WASSER: Das WAVE-Verfahren soll die Verbreitung der Ambrosie verhindern. Foto: Fränkle

HEISSES WASSER: Das WAVE-Verfahren soll die Verbreitung der Ambrosie verhindern. Foto: Fränkle

 

Ambrosie breitet sich aus / Kann Allergien auslösen

Die Hohe und Stauden-Ambrosie macht sich in unseren Gefilden immer breiter. Da diese Pflanze Allergien wie Heuschnupfen, Asthma oder Nesselsucht auslösen kann, arbeitet die Stadt daran, die Verbreitung weitgehend einzudämmen.

Auf natürlichem Wege ginge das nicht, da die Pflanze hier keine natürlichen Feinde habe, betonte Bürgermeister Klaus Stapf bei der Vorstellung vergangenen Montag an der Linkenheimer Landstraße. Deshalb soll die Pflanze mit dem so genannten WAVE-Verfahren bekämpft werden.

Bei diesem Verfahren wird die Ambrosie mit 98 Grad heißem Wasser verbrüht und das Gewächs bis zur Wurzel zerstört. „Da kann natürlich immer etwas übrig bleiben, deshalb muss das bis zu viermal wiederholt werden“, erklärte Martin Dold von Dold Sportflächen, die diese Methode in Karlsruhe anwenden. Beim WAVE-Verfahren müsse man sich nicht so schützen, wie beim Rausrupfen.

Wer im heimischen Garten die Ambrosie findet, sollte sie mit Handschuhen und Mundschutz herausziehen. Wichtig sei, dass sie nicht in den Bio- sondern in den Hausmüll geworfen wird, da dieser verbrannt wird. -jäm-

 
 

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