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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2015

Gemeinderat: Die Bevölkerung wächst

IMMER MEHR KARLSRUHER: Zwischen 1987 und dem Zensus 2011 gab es einen Bevölkerungszuwachs von 11 Prozent. Foto: Fränkle

IMMER MEHR KARLSRUHER: Zwischen 1987 und dem Zensus 2011 gab es einen Bevölkerungszuwachs von 11 Prozent. Foto: Fränkle

 

Ergebnisse des Zensus 2011 im Gemeinderat vorgestellt

Einstimmig und ohne Aussprache nahmen die Stadträtinnen und Stadträte auf der jüngsten Plenarsitzung des Gemeinderats die Analyse „Bevölkerung und Erwerbstätigkeit – Ergebnisse des Zensus 2011“ zur Kenntnis.

Die über 90 Seiten starke Analyse speist ihre Daten aus der bundesweiten Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung des Jahres 2011 (Zensus 2011). Sie zeichnet nach etwa 25 Jahren erstmals wieder ein detailliertes Abbild der Bevölkerungsstruktur und liefert wichtige Strukturdaten zur schulischen und beruflichen Bildung sowie zur Erwerbstätigkeit, die laut Amt für Stadtentwicklung seit der Volkszählung 1987 von der amtlichen Statistik nicht geliefert werden konnten.

Zum Stichtag 9. Mai 2011 ermittelte der Zensus 2011 für Karlsruhe eine Einwohnerzahl von 289.173 Personen, das bedeutete einen Zuwachs von 11 Prozent gegenüber der Volkszählung 1987. Größter Wachstumsfaktor war die Zuwanderung aus dem Ausland. Der Ausländeranteil stieg von 9,4 Prozent an der Gesamtbevölkerung 1987 auf 14,1 Prozent im Jahre 2011.

Die einzelnen Stadtteile verzeichneten zwischen 1987 und 2011 unterschiedliche Trends bei der Entwicklung der Bevölkerung. Besonders hohe Zuwächse hatte die Nordstadt – ein Sonderfall. Der erst 1996 gegründete Stadtteil zählte 2011 bereits 9.563 Bewohner. Die stärkste Zunahme der älteren Stadtteile durch Neubaugebiete verbuchte Hohenwettersbach. Hier stieg die Bevölkerungszahl in 25 Jahren um 1.300 Personen oder 80,2 Prozent. Etwas größere Bevölkerungsrückgänge seit 1987 hingegen mussten Daxlanden (minus 5,4 Prozent), Rintheim (minus 5,3 Prozent) und Weiherfeld-Dammerstock (minus 4,5 Prozent) hinnehmen. -trö-

 
 

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