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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2015

Schulen: Lern- und Lebensraum

SYMBOLISCHE SCHLÜSSELÜBERGABE zur Erweiterung der Walter-Eucken-Schule mit (v.l.) Architektin Judita Kovac, Schulleiter Pauli, Architekt Eichmann, OB Mentrup und einem Türöffner zum Anbeißen. Foto: Fränkle

SYMBOLISCHE SCHLÜSSELÜBERGABE zur Erweiterung der Walter-Eucken-Schule mit (v.l.) Architektin Judita Kovac, Schulleiter Pauli, Architekt Eichmann, OB Mentrup und einem Türöffner zum Anbeißen. Foto: Fränkle

 

Erweiterung der Walter-Eucken-Schule offiziell eröffnet

Ein Würfel, dauerhaft in perfekter Position und so Glücksfall für die Walter-Eucken-Schule (WES), wurde Dienstag seiner Bestimmung übergeben: als Erweiterung des kaufmännischen Berufskollegs, das ob von etwa 1300 auf rund 1800 angewachsener Schülerzahl mehr Platz, außerdem EDV-Struktur und Aufenthaltsräume benötigte.

„Schule ist Lern-, aber auch Lebensraum“, betonte der verantwortliche Architekt Michael Eichmann (hotz + architekten, Freiburg) mit Blick auf einen außen dunklen und innen hellen Bau, der „Identität schafft“, aber das Außengelände mit sich schlängelnden Fußwegen wie den Bestand respektiert. Das wird auch noch gelten, wenn die als nächstes anstehende Sanierung des ideal verbundenen, 1975 in der Südweststadt errichteten Kerngebäudes vollzogen sein wird.

Die Weichen dafür stellte dieses Jahr bereits ein Planungswettbewerb. Den 2009 für die Erweiterung abgeschlossenen hatte Eichmanns Büro mit einer Mischung aus Kunst am Bau und Robustheit für sich entschieden. Letztere ließ den nicht nur wegen der 14 gewonnenen Räume hoch erfreuten Schulleiter Stefan Pauli an die praktische Veranlagung angehender Kaufleute denken.

Auch „ohne Schnörkel“ weist die Lösung etwa in ihren Galerien Ästhetik auf und „mehr Platz, bessere Ausstattung, vielfältigere Nutzungsmöglichkeiten“. OB Dr. Frank Mentrup hob auf die Renaissance des Wirkens der Räume ab. Karlsruhe unterstreiche an der so imposant, dabei zweckgebunden, mit Passivhaus-Maßstab erweiterten WES, wie hoch es Bildung werte. Auch werde der allmählich europaweit bestaunte Erfolg des Berufsschulwesens deutlich. -mab-

 
 

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