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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Februar 2015

Kehle-Buch: Spiegel bunter Vielfalt

LEUTE UND LEBEN: 35 Porträts in „Stadtgespräche aus Karlsruhe“. Foto: Fränkle

LEUTE UND LEBEN: 35 Porträts in „Stadtgespräche aus Karlsruhe“. Foto: Fränkle

 

„Stadtgespräche aus Karlsruhe“ zeigt Menschen und Orte

Harald Hurst, der vor kurzem seinen 70. Geburtstag feierte, verbrachte seine Kindheit im „Dörfle“. Erlebnisse des Mundartdichters als Bub in der Küche seines „Weingroßvaters Ludwig“ über der Gaststätte „ Zum Kleinen Ketterer“, auf seinem Spielplatz im „Geflügelviertel“ mit Adler-, Fasanen- und Schwanenstraße hat Schriftstellerkollege Matthias Kehle in seinem neuesten Band zu Papier gebracht.

Dabei zeichnet Kehle nicht nur ein Porträt des jungen Harald, sondern nimmt den Leser auch mit auf  eine Zeitreise in das skurrile Quartier mit ureigener Sozialstruktur, das in den 60er-Jahren weitgehend der Altstadtsanierung zum Opfer fiel.

Sontraud Speidel und Schloss Gottesaue, Markus Brock und Freibad Rüppurr oder Peter Weibel und ZKM: Sämtliche 35 Geschichten, die Matthias Kehle in „Stadtgespräche aus Karlsruhe“ erzählt, stellen bekannte und weniger bekannte Bürger der Fächerstadt und die Orte, zu denen sie einen besonderen Bezug haben, in den Mittelpunkt. Und bisweilen noch deutlich mehr.

So ist der Beitrag über Heike Drechsler, die Alb und die Europahalle auch eine Hommage an die medaillenvollen Zeiten des Karlsruher Sports. Die Fotografien von Protagonisten und Schauplätzen, die Kirsten Bohlig zum 190 Seiten starken Band beisteuerte, unterstreichen wirkungsvoll die Texte, spiegeln die bunte Vielfalt der Stadt und ihrer Menschen wider.

„Stadtgespräche aus Karlsruhe“ von Matthias Kehle und Kirsten Bohlig ist im Gmeiner Verlag Meßkirch erschienen und kostet im Buchhandel 14,99 Euro. -trö-

 
 

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