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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Februar 2015

Kultur: Garniert mit Musik

LUBITSCHS „MADAME DUBARRY“ war einer der erfolgreichsten Filme unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs. Foto: Festival

LUBITSCHS „MADAME DUBARRY“ war einer der erfolgreichsten Filme unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs. Foto: Festival

 

13. Stummfilm-Festival läuft vom 18. bis 22. März

Bewegte historische Bilder und Live-Musik - die Karlsruher Stummfilmtage schlagen vom 18. bis 22. März wieder eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und machen jede Aufführung zum einzigartigen Erlebnis. In seiner 13. Ausgabe legt das Festival den Schwerpunkt auf „Geschichte und Film“.

Im Hauptprogramm laufen Klassiker wie etwa zur Eröffnung im Festsaal des Studentenhauses Ernst Lubitschs „Madame Dubarry“ von 1919 mit Pola Negri und Emil Jannings in den Hauptrollen. Ebenso vertreten sind aber auch Stoffe über soziale Konflikte des 19. Jahrhunderts sowie Filme aus dem und über den Ersten Weltkrieg.  

Beim „Karlsruhe Tag“ am 20. März werden die Ergebnisse des Projekts „Kino in Karlsruhe im Jahr 1915“ präsentiert. 80 Prozent des Filmmaterials dieser Zeit gelten als unwiederbringlich verloren. Zu den wenigen erhaltenen Produktionen gehören sogenannte Diven-Filme wie „Der Fremde Vogel“ mit Asta Nielsen oder „Der Stolz der Firma“ mit Ernst Lubitsch.

Aus Karlsruhes französischer Partnerstadt kommt das Ensemble ARK4, das den expressionistischen Streifen „Von Morgens bis Mitternacht“ mit elektronischem Jazz untermalt.

Weil das ZKM derzeit saniert wird, weicht das Festival jetzt auf den Campus des KIT aus. Aufführungen finden darüber hinaus beim Kooperationspartner Kinemathek („Das Kabinett des Doktor Caligari“) statt, die die Reihe zusammen mit der Déjà Vu Film verantwortet. Kartenbestellung und Programmdetails finden Kinofans unter www.stummfilmfestival-karlsruhe.de. -maf-

 
 

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