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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Februar 2015

Wirtschaft: TÜV für die Miro

BU: INSPEKTION: Zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Überprüfung bei der Miro. Über 40 Anlagen werden stillgelegt. Foto: Miro

BU: INSPEKTION: Zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Überprüfung bei der Miro. Über 40 Anlagen werden stillgelegt. Foto: Miro

 

Anlagen bis zu sechs Wochen stillgelegt

Die Mineralölraffinerie Oberrhein (Miro) steht vor einer ihrer bisher größten Aufgaben. Wie die Leitung jetzt auf einer Infoveranstaltung mitteilte, soll der komplette Werkteil 1 mit 41 Prozessanlagen und drei Anlagen im Werkteil 2 ab März vier bis sechs Wochen stillgelegt werden. Grund hierfür sei eine turnusmäßige Großinspektion, bei der die Anlagen gereinigt, repariert, weiter optimiert und vom TÜV überprüft werden.

Wie Dr. Axel Roth, Leiter der Instandhaltung, sagte, betrug die Planungsdauer für die Stilllegung 24 Monate. Außerdem soll die Großinspektion insgesamt rund 80 Millionen Euro kosten. Dazu kommen noch weitere 120 Millionen Euro für 48 Projektmaßnahmen, die die Energieeffizienz, die Anlagenflexibilität und die Prozesssicherheit erhöhen sollen.

Laut Roth beschäftigt dieses Mammutprojekt rund 4.500 Mitarbeiter aus 120 Firmen. Dazu kommen 155 TÜV-Sachverständige, Inspektoren und Werkstoffprüfer.

Da während der Inspektion ein erhöhtes PKW- und LKW-Aufkommen in der Region, unter anderem auf der Südtangente, zu erwarten ist, wurde ein zusätzliches drittes Werktor mit eigener Zufahrt errichtet. So soll der Berufsverkehr so gut es geht entlastet werden. Dr. Hans-Gerd Löhr, Sprecher der Geschäftsführung bittet die Nachbarschaft um Verständnis: „Wir bemühen uns, die Auswirkungen auf die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten“. -jäm-

 
 

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