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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Januar 2016

Kultur: Auf Welle der Begeisterung

HYPNOTISCHER SOG: Bei Ryoji Ikedas audiovisueller Installation zur Eröffnung der Globale im Juni 2015 war Betreten erwünscht. Besucher tauchen in Datenströme und Licht ein. Foto: Bastian

HYPNOTISCHER SOG: Bei Ryoji Ikedas audiovisueller Installation zur Eröffnung der Globale im Juni 2015 war Betreten erwünscht. Besucher tauchen in Datenströme und Licht ein. Foto: Bastian

 

ZKM-Bilanz: Rückblick auf erfolgreichen Globale-Auftakt und Ausblicke 2016

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) ist zufrieden: Mit 8 700 Gästen habe nicht nur der Tag der offenen Tür zu Jahresbeginn „alle Erwartungen übertroffen“, auch der letztjährige Auftakt zum 300 Tage währenden Kunstereignis „Globale“ sei „überaus gelungen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Allein am Eröffnungswochenende der Schau im Juni 2015 verzeichnete das Haus 12.000 Interessierte. 400.000 Besucherinnen und Besucher lagerten während des Sommers allabendlich vor den vom ZKM kuratierten Lichtspielen im Schlosspark, die 2016 eine Fortsetzung finden. Nur spekuliert werden könne über die Zahl der Karlsruher und auswärtigen Gäste von „Die Stadt ist der Star“, in jedem Fall habe die Open-Air-Ausstellung in den sozialen Netzwerken eine Welle der Begeisterung ausgelöst.

Trotz der im ersten Halbjahr 2015 sanierungsbedingten Schließung und daran anschließender Aufbauarbeiten für die „Globale“ zählte das ZKM seit Juni 2015 rund 196.000 Besucherinnen und Besucher, 40 Prozent davon jünger als 35 Jahre.

Auch 2016 ist das ZKM ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird: Die „Globale“ als visionäre „Welt-Deutungsschau“ durchzieht das Programm noch bis 17. April für weitere 100 Tage. Die beiden Hauptausstellungen „Infosphäre“ (bis 24. Januar) und „ExoEvolution“ (bis 28. Februar) zeigen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen im Brennglas. Drei weitere Schauen überprüfen aus verschiedenen Perspektiven, was von der Moderne noch beibehalten und was ins 21. Jahrhundert übernommen werden soll: Ab 5. März läuft Yuko Hasegawas „New Sensorium – Exiting from the Failures of Modernization”, ab 10. April dann „Reset Modernity!“ von Bruno Latour und ab 10. April schließlich „Der Modernisierungsweg der chinesischen Kunst“ von Pan Gongkai. -red-

 
 

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