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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Januar 2016

Ehrenamt: Viel Hilfe in Osteuropa

SOZIALES ENGAGEMENT GEEHRT: Bundesverdienstkreuz für Christa Köhler. Foto: Fränkle

SOZIALES ENGAGEMENT GEEHRT: Bundesverdienstkreuz für Christa Köhler. Foto: Fränkle

 

Verdienstkreuz für Christa Köhler

Christa Köhler engagiert sich seit mehr als 25 Jahren für notleidende und hilfsbedürftige Menschen: in ihrer Heimatstadt Karlsruhe, aber auch in den osteuropäischen Partnerstädten Krasnodar und Temeswar. Dafür hat sie Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup heftete ihr die Auszeichnung am Freitag ans Revers.

Die Sitten der Völker, zitierte das Stadtoberhaupt eine japanische Weisheit, seien verschieden. Aber gute Handlungen würden überall als solche anerkannt. Mentrup listete einige der schier unzähligen Unternehmungen der Geehrten zugunsten der Partnerstädte und in Karlsruhe auf. Ihr von Herzen kommendes Engagement sei ein Vorbild für jeden.

Köhler hat sich in den Partnerschaftsvereinen für Krasnodar und Temeswar engagiert, in der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar ist sie noch heute Vorstand. Köhler hat mehr als 50 Hilfstransporte nach Krasnodar organisiert, nach Temeswar waren es rund 20. In beiden Fällen hat sie sich auf die fachgerechte Ausstattung sozialer Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Kinderheimen konzentriert. Sie pflegt außerdem drei Patenschaften zu Krasnodarer Kindern und war offizielle Betreuerin für ehemalige Zwangsarbeiter, die Karlsruhe auf Stadteinladung besuchten. -erg-

 
 

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