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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Januar 2016

Gesunder Durstlöscher: Stadtwerke stiften jährlich bis zu vier Wasserspender

SEHR BELIEBT sind die Wasserspender der Stadtwerke in den Schulen. Foto: Fränkle

SEHR BELIEBT sind die Wasserspender der Stadtwerke in den Schulen. Foto: Fränkle

 

Bis zu drei Liter soll jeder Mensch pro Tag trinken. Klingt einfacher, als es ist. Damit sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer an Karlsruher Schulen nicht auf dem Trockenen sitzen, spenden die Stadtwerke seit 2010 jährlich drei bis vier Trinkwasserspender an Schulen. Am Dienstag nahm der Geschäftsführer der Stadtwerke, Michael Homann, offiziell den Spender an der Sophie-Scholl-Realschule in Betrieb.

Auch stellvertretend für die gleichfalls 2015 mit den kleinen Oasen versorgten Einrichtungen Rennbuckelschule, Jakobus-Grundschule und Kimmelmann-Förderschule.

Neben der Menge ist auch die Qualität ausschlaggebend. Sie werde „bei Leitungswasser viel strenger kontrolliert als bei Mineralwasser. Außerdem ist es gesünder als Säfte oder Softdrinks“, führte Homann aus. „Das ist eines der schönsten Projekte, die wir haben“, betonte der erfreute Stadtwerke-Chef, der sich selbst durch einen Zettel am Bildschirm ans Trinken erinnert.

Auch 2016 sollen drei bis vier weitere Schulen mit Trinkwasserspendern bestückt werden. Bisher haben die Stadtwerke 19 Karlsruher Schulen ausgestattet. Insgesamt stehen in etwa der Hälfte der 90 Schulen Trinkwasserspender. Homann: „Die andere Hälfte wollen wir auch noch schaffen.“ Ein Plan, der aufgehen kann, denn wie die Projektleiterin Susanne Dresen sagte, seien derzeit zehn Schulen in der Warteschleife.

2.500 bis 3.000 Euro kostet ein Wasserspender. Die 400 bis 500 Euro, die an jährlichen Wartungskosten anfallen, übernimmt das Schul- und Sportamt. -jäm-

 
 

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